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Verschieden Schulen bilden sich in der Epoche der Klassik heraus: Berliner Schule Hierunter versteht man die nach 1740 in Berlin wirkenden Komponisten, die
großteils am Hofe Friedrichs des Großen tätig waren: Neben Carl P.E. Bach
gehörten hierzu u.a. Quantz und Graun. Es handelt sich hierbei überwiegend
um kontrapunktische Konzert- und Kammermusik. Mannheimer Schule Musiker am Hofe von Carl Theodor von der Pfalz in
Mannheim Mitte des 18. Jahrhunderts, denen im Übergang Barock-Klassik maßgebliche
Bedeutung zukommt : So tragen die Komponisten und Gründungsmitglieder der
Mannheimer Schule Stamitz, Richter, Holzbauer und Filtz u. a. dazu bei, die
Sonatenhauptsatzform sowie das Klavierkonzert einzuführen und den Generalbaß
abzulösen. Wiener Schule Der Wiener Schule kommt zusammen mit der Mannheimer Schule im Hinblick auf die Wiener Klassik wegbereitende Funktion zu. Zunächst sind Monn und Wagenseil wichtigste Vertreter. Betonung liegt vor allem im Rahmen der Sonatensatzform auf dem Ausbau des zweiten Themas und der Durchführung. Joseph Haydn führt jene Merkmale zur Vollendung. Die sogenannte 2. Wiener Schule bezeichnet Arnold Schönberg und dessen Schülerkreis. |
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