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Menschenbild |
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Wir befinden uns mit dem Tod Beethovens 1827 auch kurz vor dem Franz Schuberts (1797-1828), der durch sein gigantisches poetisches Liedschaffen bereits der Frühromantik angehört. Hierdurch wird nur allzu deutlich, auf welche Art Grenzen zwischen zwei Epochen verlaufen können und wie unmöglich (und unsinnig!) eine genaue, mit Daten versehene Trennung eigentlich ist. Beethoven leitet durch seine veränderte Tonsprache, den Ausbau der klassischen Formen und dem Einzug von Poetik in die Romantik über, in der er für die folgenden Komponisten prägendes Vorbild bleibt. Die Zeit um 1830 wird markiert durch die Orientierung an einer durch Beethoven weiterentwickelten Formenlehre. Eine solche Lehre der Formen gab es in der Klassik noch nicht; nun wird die systematische Lehrbarkeit der Formen verwirklicht, welche durch Adolf Bernhard Marx’ vierbändiges Werk Lehre von der musikalischen Komposition (1837-47) stellvertretend repräsentiert wird. |
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