Epochen-Übersicht

 
 
 

 
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  Die romantische Oper
  Ausblick auf die Neue Musik
 

Der Begriff der F. macht insbesondere in bezug auf den deutschen Sprachraum Sinn, da in diesem Zeitraum das Wirken Webers (s.o.) und Schuberts im Vordergrund steht. Auch nimmt der Dichter und Komponist E. Th. Hoffmann im Übergang Klassik-Romantik eine wichtige Stellung ein, vor allem durch sein Opernschaffen. Beeinflusst wird die Frühromantik von der deutschen literarischen Romantik.  

 

E. T. A. Hoffmann (1776-1822)

Der Dichter und Komponist Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann wird in Königsberg geboren und begibt sich nach abgeschlossenem Jurastudium in den Preußischen Staatsdienst nach Posen, bevor er aufgrund allzu kritischer (poetischer) Auseinandersetzungen mit der kleinstädtischen Provinzwelt nach Plock strafversetzt wird. Ab 1808 wirkt Hoffmann als Theaterkapellmeister in Bamberg und wird wenige Jahre später zum Orchesterdirigenten der Theatergruppe in Dresden und Leipzig gewählt.
 
Sein Kompositionsstil ist als Mischung zwischen Klassik und Frühromantik zu bezeichnen, was sich in seinem Oeuvre nachvollziehen lässt, zu dem Singspiele (u.a. Die lustigen Musikanten, 1805), Opern (u.a. Undine, 1816), Klaviersonaten, Kammermusik und eine Sinfonie gehören.
 
H. kommt insbesondere als Dichter und im Rahmen seines Wirkens als Verfasser analytischer Ausarbeitungen über Musik große Wichtigkeit zu.

 

Franz Schubert (1797-1827)

 

Der 1797 in Wien geborene Franz Schubert zeigt sich bereits sehr jung als musikalisch hochbegabt. Er wird als Siebenjähriger Chorknabe an der Lichtentaler Pfarrkirche, in der er bis zu seinem Stimmbruch im Jahre 1813 wirkt. Franz von Schober, ein guter Freund S.s, mit dem er die Wohnung teilt, stellt ihm genügend Geldmittel zur Verfügung, welche ihm ein relativ unabhängiges Leben als Musiker ermöglicht. Eine außergewöhnlich starke Trennung vollzieht sich in der Biographie S.s: Dem öffentlichen Leben, charakterisiert durch lediglich ein (höchst erfolgreiches) Konzert 1828 in Wien und die Tätigkeit als Musiklehrer in der Esterházyschen Familie, steht ein erstaunlich ausgeprägtes Privatleben gegenüber, welches durch häufige „Schubertiaden“ (Lese- und Musikabende im Freundeskreis, welche nicht selten in Zechgelagen enden) auszeichnet. Schubert stirbt 1828 an einer Typhusinfektion infolge einer Behandlung durch Quecksilberdampfbäder.

 

Schubert zeichnet vor allem sein gigantisches Liedschaffen aus. Auch acht Sinfonien (z.B. die 4. (Tragische),1816), oder die Unvollendete, 1822), zahlreiche Kammermusikstücke (z.B. Forellen – Klavierquintett, 1819,  Der Tod und das Mädchen, 1824), Klavierstücke (z.B. Wandererfantasie, 1822),  Messen, Chormusikstücke und Bühnenwerke (z.B.  Alfonso und Estrella, 1822) zählen zu seinem Oeuvre.

 

Giacchino Rossini (1792-1868)  

 

In Pesaro geboren, fällt Opernkomponist Rossini insbesondere durch die Weiterführung mozartscher Operntraditionen auf. Sein Opernschaffen umfasst circa 40 Werke, bei denen vor allem komische Charaktere und Situationen dargestellt werden. Als Höhepunkt kann sicherlich der Barbier von Sevilla angesehen werden (1816), bevor er 1829 mit Wilhelm Tell die Zeit der „Grand Opéra“ in Frankreich vorbereitet, wo er von den 1820 Jahren bis zu seinem Tod unter anderem als Leiter der italienischen Oper wirkt.

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