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Der Begriff der F. macht
insbesondere in bezug auf den deutschen Sprachraum Sinn, da in diesem
Zeitraum das Wirken Webers (s.o.) und Schuberts im Vordergrund steht. Auch
nimmt der Dichter und Komponist E. Th. Hoffmann im Übergang
Klassik-Romantik eine wichtige Stellung ein, vor allem durch sein
Opernschaffen. Beeinflusst wird die Frühromantik von der deutschen
literarischen Romantik.
E. T. A. Hoffmann (1776-1822) Der Dichter und Komponist Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann wird in Königsberg
geboren und begibt sich nach abgeschlossenem Jurastudium in den Preußischen
Staatsdienst nach Posen, bevor er aufgrund allzu kritischer (poetischer)
Auseinandersetzungen mit der kleinstädtischen Provinzwelt nach Plock
strafversetzt wird. Ab 1808 wirkt Hoffmann als Theaterkapellmeister in
Bamberg und wird wenige Jahre später zum Orchesterdirigenten der
Theatergruppe in Dresden und Leipzig gewählt.
Franz Schubert (1797-1827)
Der 1797 in Wien geborene
Franz Schubert zeigt sich bereits sehr jung als musikalisch hochbegabt. Er
wird als Siebenjähriger Chorknabe an der Lichtentaler Pfarrkirche, in der
er bis zu seinem Stimmbruch im Jahre 1813 wirkt. Franz von Schober, ein
guter Freund S.s, mit dem er die Wohnung teilt, stellt ihm genügend
Geldmittel zur Verfügung, welche ihm ein relativ unabhängiges Leben als
Musiker ermöglicht. Eine außergewöhnlich starke Trennung vollzieht sich
in der Biographie S.s: Dem öffentlichen Leben, charakterisiert durch
lediglich ein (höchst erfolgreiches) Konzert 1828 in Wien und die Tätigkeit
als Musiklehrer in der Esterházyschen Familie, steht ein erstaunlich
ausgeprägtes Privatleben gegenüber, welches durch häufige „Schubertiaden“
(Lese- und Musikabende im Freundeskreis, welche nicht selten in Zechgelagen
enden) auszeichnet. Schubert stirbt 1828 an einer Typhusinfektion infolge
einer Behandlung durch Quecksilberdampfbäder. Schubert zeichnet vor allem sein gigantisches Liedschaffen aus. Auch
acht Sinfonien (z.B. die 4. (Tragische),1816), oder die Unvollendete,
1822), zahlreiche Kammermusikstücke (z.B. Forellen –
Klavierquintett, 1819, Der
Tod und das Mädchen, 1824), Klavierstücke (z.B. Wandererfantasie,
1822), Messen, Chormusikstücke
und Bühnenwerke (z.B. Alfonso
und Estrella, 1822) zählen zu seinem Oeuvre.
Giacchino
Rossini (1792-1868)
In Pesaro geboren, fällt Opernkomponist Rossini insbesondere durch die
Weiterführung mozartscher Operntraditionen auf. Sein Opernschaffen umfasst
circa 40 Werke, bei denen vor allem komische Charaktere und Situationen
dargestellt werden. Als Höhepunkt kann sicherlich der Barbier von
Sevilla angesehen werden (1816), bevor er 1829 mit Wilhelm Tell die
Zeit der „Grand Opéra“ in Frankreich vorbereitet, wo er von den 1820
Jahren bis zu seinem Tod unter anderem als Leiter der italienischen Oper
wirkt. |
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