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Gattungen und Entwicklungen |
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In der Epoche des Barock kommt zunächst in allen Gattungen durch das
Vorhandensein Monteverdis, Scarlattis und nicht zuletzt Vivaldis Italien die
Vorherrschaft zu. Ab dem 17./18. Jahrhundert jedoch treten Schütz und Bach
in Erscheinung, die, ausgehend von der italienischen weltlichen Tradition,
eine eigene protestantische „deutsche“ Kirchenmusik schaffen. Während
Frankreich mit Jean-Baptiste Lully einen herausragenden Vertreter vorweist,
gehen wichtige Strömungen am Ende der Barockepoche ebenso von England aus
(Henry Purcell, Georg Friedrich Händel). Mit Bach ist der Höhepunkt einer
musikgeschichtlichen Phase erreicht, in der es noch keine absolute Musik
gibt; bis etwa zum Tode Bachs (und damit bis zum Ende des Barock) kommt der
Musik eher funktionelle Bedeutung zu – etwa im kirchlichen, öffentlichen
oder geselligen Rahmen. In der folgenden Epoche der Klassik hingegen tritt
eine Absolute Musik erstmals in Erscheinung.
Der Übergang zur Klassik verläuft fließend – so offenbaren sich
erste Strömungen bereits um 1730 in der Ausbildung persönlicher und
nationaler Stile, die unter den folgenden Oberbegriffen zusammengefasst
werden können: v
Galanter Stil (Gegenstück zum strengen Satz, findet
weniger bei Kennern, mehr bei Liebhabern Bedeutung), |
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