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	<title>VioWorld Blog &#187; Marketing</title>
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	<description>Beiträge zu Kultur, Jobs und Web 2.0</description>
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		<title>Bist du noch ein Geheimtipp? Selbstmarketing für Musiker an der UdK Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job/ Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass Musiker in aller Regel nicht in einem festen Arbeitsverhältnis landen, sondern sich freischaffend durchschlagen müssen, ist allgemein bekannt. Über die Möglichkeiten der Selbstvermarktung mithilfe des Internet informiert seit über zwei Jahren der DigimediaL-Lehrgang an der UdK Berlin. Der nächste Zertifikatskurs startet am 6.  Februar, anmelden kann man sich noch bis zum 23. Januar. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Musiker in aller Regel nicht in einem festen Arbeitsverhältnis landen, sondern sich freischaffend durchschlagen müssen, ist allgemein bekannt. Über die Möglichkeiten der Selbstvermarktung mithilfe des Internet informiert seit über zwei Jahren der DigimediaL-Lehrgang an der UdK Berlin. Der nächste <a href="http://www.udk-berlin.de/sites/digimedial/content/zertifikatskurs/index_ger.html" target="_blank">Zertifikatskurs</a> startet am 6.  Februar, <a href="http://www.udk-berlin.de/sites/digimedial/content/anmeldung_kontakt/index_ger.html" target="_blank">anmelden</a> kann man sich noch bis zum 23. Januar.</p>
<p><object width="640" height="360"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WmFNz3YSP0Y?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/v/WmFNz3YSP0Y?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Dabei geht es um weit mehr als eine Homepage oder ein Facebook-Profil. Ziel ist es, wirklich nutzbringend und effizient mit ausgewählten Plattformen umzugehen und sich die tägliche Management- und Kommunikationsarbeit zu erleichtern – um letztlich auch mehr Zeit für das Wesentliche zu haben &#8211; die Musik.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-4357" title="DigiMediaL_Unterricht1_Bildrechte_ZIW-DigiMediaL_web" src="http://www.vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/DigiMediaL_Unterricht1_Bildrechte_ZIW-DigiMediaL_web1-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" />Die Dozentinnen und Dozenten des Kurses sind Experten aus Musikwirtschaft, Marketing und Kulturmanagement. Die Inhalte werden größtenteils in thematischen Workshops vermittelt. Von Februar bis April werden an 11 Kurstagen die Bereiche Selbstmarketing und Social Web sowie Recht behandelt. Die neuen Erkenntnisse können die Kursteilnehmer gleich an ihren eigenen Musikprojekten umsetzen. Zusätzlich beraten die 25 Dozenten in persönlichen Coachings.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bravo Gustavo! Neues aus Klassik 2.0</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2011/08/bravo-gustavo-neues-aus-klassik-2-0/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 12:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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		<category><![CDATA[klassische Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Während man hierzulande mit Lunch-Konzerten oder &#8220;Casual Concerts&#8221; versucht, neue Publikumsschichten zu erschließen, ist man in den USA mal wieder einen Schritt weiter: Mit einem &#8220;Tweet-Cert&#8221; wollte das Pacific Symphony Orchestra kürzlich die &#8220;Digital Natives&#8221; für klassische Musik begeistern und forderte ausdrücklich dazu auf, die Handys einzuschalten und während des Konzerts zu twittern. Das sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während man hierzulande mit <a href="http://www.berliner-philharmoniker.de/konzerte/lunchkonzerte/" target="_blank">Lunch-Konzerten</a> oder <a href="http://www.dso-berlin.de/content/e43/e23468/index_ger.html" target="_blank">&#8220;Casual Concerts&#8221;</a> versucht, neue Publikumsschichten zu erschließen, ist man in den USA mal wieder einen Schritt weiter:<br />
Mit einem <a href="http://beta.wosu.org/classical101/classical-music-meets-social-media/" target="_blank">&#8220;Tweet-Cert&#8221;</a> wollte das Pacific Symphony Orchestra kürzlich die &#8220;Digital Natives&#8221; für klassische Musik begeistern und forderte ausdrücklich dazu auf, die Handys einzuschalten und während des Konzerts zu twittern. Das sollte bei einem Open-Air-Konzert ja auch nicht verboten sein. Ob dies aber eine Steigerung des Musikgenusses bedeutet oder eher vom Wesentlichen ablenkt, mag jeder für sich entscheiden. Die Reaktionen bei <a href="http://twitter.com/#!/search/tweet-cert">Twitter</a> sind eher durchwachsen.</p>
<p>Aktives Musizieren hingegen erfordert die neue iPhone App &#8220;Bravo Gustavo&#8221; vom <a href="http://www.laphil.com/">LA Philharmonic</a>, die einen in die Rolle des Dirigenten schlüpfen lässt. Mehr als bloße Spielerei? Wir freuen uns auf eure Erfahrungsberichte!</p>
<p><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LtXS_s-sshM?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/v/LtXS_s-sshM?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
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		<title>Be brilliant! &#8211; Der Musiker als Unternehmer (1)</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2010/11/der-musiker-als-unternehmer-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 14:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job/ Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsstart]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturförderung]]></category>
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		<description><![CDATA[Christoph Stölzl, Präsident der Weimarer Musikhochschule forderte kürzlich in seinem Interview mit der Zeit den &#8220;Musiker als Unternehmer&#8221;. Anlass für uns, mal einen Blick auf die aktuellen Möglichkeiten der Selbst- vermarktung zu werfen &#8211; und zwar nicht nur mit Fokus auf die vielbesungenen Möglichkeiten des Social-Web, sondern auch auf ganz schnöde Themen wie Fördergelder, Stiftungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Christoph Stölzl, Präsident der Weimarer Musikhochschule forderte kürzlich in seinem <a href="http://www.zeit.de/2010/44/C-Stoelzl">Interview</a> mit der Zeit den &#8220;Musiker als Unternehmer&#8221;. <a href="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/cuba.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3403" title="cuba" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/cuba.jpg" alt="" width="208" height="134" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Anlass für uns, mal einen Blick auf die aktuellen Möglichkeiten der Selbst-<br />
vermarktung zu werfen &#8211; und zwar nicht nur mit Fokus auf die vielbesungenen Möglichkeiten des Social-Web, sondern auch auf ganz schnöde Themen wie Fördergelder, Stiftungen, etc&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Beginnen wir mal mit den Basics:</p>
<p><span id="more-3358"></span><br />
<a href="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/checkliste3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3407" title="checkliste" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/checkliste3.jpg" alt="" width="635" height="476" /></a></p>
<p><a href="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/be-brilliant4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3382" title="be brilliant" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/be-brilliant4.jpg" alt="" width="609" height="476" /></a></p>
<p><a href="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/ziele1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3384" title="ziele" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/ziele1.jpg" alt="" width="612" height="476" /></a></p>
<p><a href="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/projekt-realisieren2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3383" title="projekt realisieren" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/projekt-realisieren2.jpg" alt="" width="605" height="476" /></a></p>
<p>
Nächste Woche geht es weiter mit handfesten Tipps und Adressen zum Thema Fördermöglichkeiten. Empfehlenswert ist zu diesem Thema auch das <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/">Kulturmanagement Blog</a> von Christian Henner-Fehr.</p>
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		<title>Noch keine Erfolgsgeschichte &#8211; neue Studie über Kultureinrichtungen und Social Media</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2010/10/noch-keine-erfolgsgeschichte-studie-uber-kultur-und-social-media/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 09:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass sich die Kultureinrichtungen hierzulande dem Thema Social Media äußerst zögerlich nähern, konnte man über die letzten zwei Jahre beobachten. Belegt ist dies nun durch eine erste systematische Studie über die Web-Aktivitäten von Museen und Orchestern, vorgelegt von der Kommunikationsexpertin und Kulturbloggerin Ulrike Schmid. Auch wenn es viele positive und kreative Ansätze gibt, so scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich die Kultureinrichtungen hierzulande dem Thema Social Media äußerst zögerlich nähern, konnte man über die letzten zwei Jahre beobachten. Belegt ist dies nun durch eine erste systematische <a href="http://www.scribd.com/doc/38881597/Das-Social-Media-Engagement-deutscher-Museen-und-Orchester-2010">Studie</a> über die Web-Aktivitäten von Museen und Orchestern, vorgelegt von der Kommunikationsexpertin und <a href="http://kulturzweinull.eu/index.php/studie-zum-social-media-engagement-deutscher-museen-und-orchester-ist-online-2/">Kulturbloggerin</a> Ulrike Schmid.</p>
<p><a href="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/ulrike-schmid-foto-uwe-nolke-300.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3306" title="ulrike-schmid-foto-uwe-nolke-300" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/ulrike-schmid-foto-uwe-nolke-300-277x300.jpg" alt="" width="166" height="180" /></a>Auch wenn es viele positive und kreative Ansätze gibt, so scheint die unzureichende Vernetzung intern und vor allem innerhalb des Social Web immer noch ein Hauptproblem darzustellen. Das hat vor allem strukturelle Gründe: Solange man traditionelles Marketing und Social Media nicht intern koordiniert bekommt, wird es keine spürbare Wirkung nach außen geben.</p>
<p>Interessant ist auch zu sehen, wie wenig das Instrument &#8220;Blog&#8221; bislang genutzt wird. Gerade hier liegt doch die große Chance für Kulturbetriebe, ihre bereits vorhanden Inhalte auf unkomplizierte Weise ins Web zu transportieren.</p>
<p><a href="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/plattformen1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3311" title="plattformen1" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/plattformen1.jpg" alt="" width="554" height="386" /></a></p>
<p>Ob Kultureinrichtungen in Zukunft in der Lage sein werden, ein entsprechendes Umfeld für erfolgreiches Social Media Engagement zu schaffen, bleibt abzuwarten. Sollte dies nicht geschehen, steht zu befürchten, dass das Thema mangels Erfolgserlebnisse wieder von der Tagesordung verschwindet. Zumindest vorübergehend &#8211; langfristig wird sich die Frage gar nicht mehr stellen, ebensowenig wie die Unterscheidung von Einsnull und Zweinull bald der Vergangenheit angehören wird.</p>
<p>Die Studie kann man sich <a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/10/das-social-media-engagement-deutscher-museen-und-orchester-20102.pdf">hier</a> kostenlos herunterladen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wir wollen jetzt auch bloggen&#8230;&#8221; (NPO-Blogparade)</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2010/09/wir-wollen-jetzt-auch-bloggen-npo-blogparade/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 14:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Social Media &#8211; wie überzeuge ich meinen Chef?&#8221; &#8211; so der Titel der von Christian Henner-Fehr ausgerufenen Blogparade. Leicht modifiziert könnte die Frage auch lauten &#8220;Wie mache ich meinem Chef klar, welche Voraussetzungen eine erfolgreiche Social Media Nutzung erfordert?&#8221; Relativ einfach hatte es Doro Martin (Verlagsstarter-Blog), das VioWorld-Team zu überzeugen, da wir seinerzeit ohnehin nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Social Media &#8211; wie überzeuge ich meinen Chef?&#8221; &#8211; so der Titel der von <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2010/09/19/social-media-wie-uberzeuge-ich-meinen-chef-npo-blogparade/">Christian Henner-Fehr</a> ausgerufenen Blogparade. Leicht modifiziert könnte die Frage auch lauten &#8220;Wie mache ich meinem Chef klar, welche Voraussetzungen eine erfolgreiche Social Media Nutzung erfordert?&#8221;</p>
<p><a title="Who's The Dick Writing Comments On My Blog by Laughing Squid, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/laughingsquid/108474388/"><img class="alignright" src="http://farm1.static.flickr.com/41/108474388_46f4503339.jpg" alt="Who's The Dick Writing Comments On My Blog" width="178" height="224" /></a></p>
<p>Relativ einfach hatte es Doro Martin (<a href="http://verlagsstarter.de/">Verlagsstarter-Blog</a>), das VioWorld-Team zu überzeugen, da wir seinerzeit ohnehin nach einer Möglicheit suchten, unserem <a href="http://www.vioworld.de/" target="_blank">Kulturportal</a> eine redaktionelle Ebene zu erschließen. Außerdem ist die Firma klein, die Hierarchien dem entsprechend flach.</p>
<p>Anders sieht es hingegen bei staatlichen Kultureinrichtungen aus. Leider höre und sehe ich immer wieder, wie sich engagierte Mitarbeiter &#8211; auch auf explizit als Social-Media-Job ausgeschriebenen Stellen &#8211; die Zähne an unflexiblen und hierarchischen Strukturen ausbeißen. Ebenso wie ich als Pressereferent an der Oper Halle jeden Aushang dem Intendanten vorlegen musste, finden sich heute Mitarbeiter in der absurden Situation wieder, dass jeder Blogpost, sogar jeder Tweet &#8220;genehmigt&#8221; werden muss. Wer sich die Web-Aktivitäten einer bestimmten Institution anschaut, erkennt schnell, welche Unternehmenskultur sich dahinter verbirgt.</p>
<p>Worauf also muss ein Bewerber/ ein Mitarbeiter pochen, um erfolgreich für ein Web 2.0-kompatibles Arbeitsumfeld zu werben?</p>
<p>1. <em>Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser!</em><br />
Gemeinsam Strategien entwickeln, Guidelines definieren, aber dann machen lassen! Wem beim bloggen ständig der Vorgesetzte über die Schulter schaut, der wird schnell die Lust verlieren, ebenso wie seine Leser, Follower, Friends, etc&#8230;</p>
<p>2.<em> Inhalte, Inhalte, Inhalte</em><br />
Ein bisschen Twittern und Facebooken kann jeder, die Königsdisziplin des Web 2.0 ist und bleibt aber der Blog. Und niemand ist so sehr fürs Bloggen prädestiniert wie eine Kultureinrichtung. Automatisch wird hier am laufenden Band hochwertiger Content produziert, in Form von Konzerten, Aufführungen und Ausstellungen, nun muss man diesem nur noch den Weg ins Netz ebnen.</p>
<p>3. <em>Ohne Vernetzung geht gar nichts</em><br />
Das fängt an mit der Einbindung der Social Media Präsenzen auf der eigenen Homepage. Selbst die Verlinkung des eigenen Blog ist für viele leider keine Selbstverständlichkeit. Dann geht die Arbeit aber erst richtig los: Vernetzung mit themenverwandten Blogs, kommentieren in anderen Blogs, Re-Tweets, Social Bookmarking (z.B. Mr. Wong) &#8211; und vor allem: lesen, was andere so schreiben und posten!</p>
<p>4.<em> Social Media ist kein Marketing-Instrument</em><br />
&#8230; und eignet sich keinesfalls zur kurzfristigen Steigerung der Kartenverkäufe. Wird der verantwortliche Mitarbetier nur daran gemessen, hat er von vorne herein verloren. Worum es geht ist, die Bedürfnisse des eigenen Publikums besser kennenzulernen und sich danach auszurichten. Erst im zweiten Schritt sind evtl. Umsatzsteigerungen zu erwarten.</p>
<p>5.<em> Social Media braucht Zeit<br />
</em>Damit wären wir beim heikelsten Thema angelangt. Man braucht nicht nur einen langen Atem und das notwendige Vertrauen in seine Mitarbeiter, man muss auch die entsprechenden Ressourcen bereitstellen. Ein Pressesprecher, der kurz vor Feierabend noch schnell was bloggt oder twittert, kämpft auf verlorenem Posten. Für neue Stellen fehlt in der Regel das Geld, also was tun?<br />
Umschichten! Ich weiß, das klingt für manche bitter, aber wieviel Geld fließt in teure Marketingkampagnen, die eher interne Eitelkeiten befriedigen (&#8220;ich will auch aufs Plakat!), als die Bedürfnisse des Publikums? Oder anders gefragt: was ist wichtiger, ein dickes Programmheft in Hochglanz, oder eine starke Web-Community? Aber manche wollen eben noch warten, wie sich das mit diesem Internet so entwickelt&#8230;</p>
<p>P.S. Es gibt natürlich auch positive Beispiele, über die wir <a href="http://vioworld.de/blog/2010/09/ba-rock-schuler-als-konzertmanager-beim-beethovenfest-bonn/">an anderer Stelle</a> berichten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ba Rock&#8221;: Schüler als Konzertmanager beim Beethovenfest Bonn</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2010/09/ba-rock-schuler-als-konzertmanager-beim-beethovenfest-bonn/</link>
		<comments>http://www.vioworld.de/blog/2010/09/ba-rock-schuler-als-konzertmanager-beim-beethovenfest-bonn/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 08:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsstart]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Orchester]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Idee ist einfach toll: beim Projekt »Schülermanager 2010« im Rahmen des Jungen Beethovenfestes Bonn arbeiten 11 Schüler von sechs Gymnasien aus Bonn und Umgebung seit März 2010 für acht Monate an der Organisation, Finanzierung und Vermarktung eines Festivalkonzertes. Dass sich Star-Geiger Daniel Hope auf dieses Abenteuer einlässt und ganz offensichtlich großen Spaß daran hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ta9blHhSXp0?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ta9blHhSXp0?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Die Idee ist einfach toll: beim Projekt »<a href="http://www.schuelermanager-beethovenfest.de/">Schülermanager 2010</a>« im Rahmen des Jungen Beethovenfestes Bonn arbeiten 11 Schüler von sechs Gymnasien aus Bonn und Umgebung seit März 2010 für acht Monate an der Organisation, Finanzierung und Vermarktung eines Festivalkonzertes. Dass sich Star-Geiger <a href="http://www.danielhope.com/">Daniel Hope </a>auf dieses Abenteuer einlässt und ganz offensichtlich großen Spaß daran hat, verleiht der Sache einen besonderen Reiz<em>. </em>Mit von der Partie ist die Rockband <a href="http://www.myspace.com/bakkushan">Bakkushan</a> &#8211; freuen wir uns also auf ein spannendes Crossover-Konzert am 18. September.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6A0l_MvzNg8?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6A0l_MvzNg8?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Karten gibt es leider keine mehr, die Schülermanager berichten aber live auf <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=89156368694&amp;ref=ts">Facebook</a> und <a href="http://twitter.com/Schuelermanager">Twitter</a>, sowie auf ihrem eigenen <a href="http://www.schuelermanager-beethovenfest.de/hofgefluester/">Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>stART.10 &#8211; der Countdown läuft</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2010/08/start-10-der-countdown-lauft/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch drei Wochen bis zur stART.10, auf der auch VioWorld seine Erfahrungen mit Social Media als Best Practice Beispiel präsentieren wird. Aus diesem Anlass sprachen wir mit Karin Janner, Mitbegründerin und -organisatorin der am 9./10. Sept. in Duisburg stattfindenden Konferenz. Im Amiando-Ticketshop der stARTconference gibt es übrigens noch Karten. Mit dem Code &#8220;vioworld&#8221; gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch drei Wochen bis zur <a href="http://www.startconference.org/">stART.10</a>, auf der auch <a href="http://www.vioworld.de/">VioWorld</a> seine Erfahrungen mit Social Media als Best Practice Beispiel präsentieren wird. Aus diesem Anlass sprachen wir mit <a href="http://kulturmarketingblog.de/">Karin Janner</a>, Mitbegründerin und -organisatorin der am 9./10. Sept. in Duisburg stattfindenden Konferenz.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mrRbOjCI2Hc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/mrRbOjCI2Hc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Im <a href="http://de.amiando.com/start10.html">Amiando-Ticketshop</a> der stARTconference gibt es übrigens noch Karten. Mit dem Code &#8220;vioworld&#8221; gibt es 20 % Ermäßigung. Gültig auch bei Gruppentickets.</p>
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		<title>&#8220;Geschäftsmodelle im Web 2.0&#8243; als eBook</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2010/06/geschaftsmodelle-im-web-2-0-als-ebook/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Net Powered Artists]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Partner der stART.10 haben wir uns natürlich an der Blogparade zum Thema &#8220;Geschäftsmodelle im Web 2.0&#8243; beteiligt und freuen uns jetzt über das soeben erschienene Sonderheft. Dieses steht ab sofort als eBook zum Download bereit. Geschäftsmodelle im Web 2.0 &#8211; Blogparade stARTconference + Kulturmanagement Network]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Partner der <a href="http://www.startconference.org/">stART.10</a> haben wir uns natürlich an der Blogparade zum Thema &#8220;Geschäftsmodelle im Web 2.0&#8243; <a href="http://vioworld.de/blog/2010/04/geschaftsmodelle-im-web-2-0-neue-formen-der-finanzierung-und-des-vertriebs-von-musik/">beteiligt</a> und freuen uns jetzt über das soeben erschienene Sonderheft. Dieses steht ab sofort als eBook zum Download bereit.</p>
<p><a style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;" title="View Geschäftsmodelle im Web 2.0 - Blogparade stARTconference + Kulturmanagement Network on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/32987136/Geschaftsmodelle-im-Web-2-0-Blogparade-stARTconference-Kulturmanagement-Network">Geschäftsmodelle im Web 2.0 &#8211; Blogparade stARTconference + Kulturmanagement Network</a> <object id="doc_293519868457651" style="outline:none;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="600" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="doc_293519868457651" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="FlashVars" value="document_id=32987136&amp;access_key=key-2kaxnpj35f8x6uahnekb&amp;page=1&amp;viewMode=list" /><param name="src" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="doc_293519868457651" style="outline:none;" type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="600" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" flashvars="document_id=32987136&amp;access_key=key-2kaxnpj35f8x6uahnekb&amp;page=1&amp;viewMode=list" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" bgcolor="#ffffff" wmode="opaque" name="doc_293519868457651"></embed></object></p>
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		<title>stARTconference + VioWorld laden zum stARTtogether am 28. Juni in Berlin</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2010/06/startconference-vioworld-laden-zum-starttogether-am-28-juni-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 08:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Montag, den 28. Juni ist es wieder soweit: gemeinsam mit Karin Janner von der stARTconference laden wir wieder alle Kultur- und Web2.0-Interessierten zu einem stARTtogether ein, das dieses mal in der &#8220;Turnhalle&#8221; in Friedrichshain stattfinden wird. Beginn ist 19 Uhr. Referentin ist Annette Kaiser, die den modernen Berufstitel &#8220;Content-Managerin New Media&#8221; trägt und derzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, den 28. Juni ist es wieder soweit: gemeinsam mit Karin Janner von der <a href="http://www.startconference.org/">stARTconference</a> laden wir wieder alle Kultur- und Web2.0-Interessierten zu einem stARTtogether ein, das dieses mal in der <a href="http://www.dieturnhalle.de/">&#8220;Turnhalle&#8221;</a> in Friedrichshain stattfinden wird. Beginn ist 19 Uhr.</p>
<p>Referentin ist Annette Kaiser, die den modernen Berufstitel &#8220;Content-Managerin New Media&#8221; trägt und derzeit eine Social Media Präsenz für das Berliner <a href="http://www.konzerthaus.de/konzerthaus/index.php">Konzerthaus</a> aufbaut. Ein idealer Einstieg in eine hoffentlich spannende Diskussion. Auch das gesellige Beisammensein soll nicht zu kurz kommen <img src='http://www.vioworld.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weitere Infos gibt es -&gt; <a href="http://www.startconference.org/2010/06/03/startconference-vioworld-laden-zum-starttogether-am-28juni-in-berlin/" target="_blank">hier</a></p>
<p>Und hier noch einige Impressionen vom letzten Mal:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2F8215949%40N02%2Fsets%2F72157623764205637%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2F8215949%40N02%2Fsets%2F72157623764205637%2F&amp;set_id=72157623764205637&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2F8215949%40N02%2Fsets%2F72157623764205637%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2F8215949%40N02%2Fsets%2F72157623764205637%2F&amp;set_id=72157623764205637&amp;jump_to="></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Geschäftsmodelle im Web 2.0: Neue Formen der Finanzierung und des Vertriebs von Musik</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2010/04/geschaftsmodelle-im-web-2-0-neue-formen-der-finanzierung-und-des-vertriebs-von-musik/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 13:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Net Powered Artists]]></category>
		<category><![CDATA[blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[music]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine schöne Idee: Die Initiatoren der stARTconference rufen im Vorfeld der diesjährigen &#8220;stART.10&#8243; zu einer Blogparade auf, deren Beiträge in einer Sonderausgabe des KM-Magazin sowie als eBook publiziert werden sollen. Als Medienpartner der Konferenz möchten wir uns gerne mit einem Beitrag beteiligen und versuchen, die Situation (junger) Musiker näher zu beleuchten. Ein Thema übrigens, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine schöne Idee: Die Initiatoren der <a href="http://www.startconference.org/" target="_blank">stARTconference</a> rufen im Vorfeld der diesjährigen &#8220;stART.10&#8243; zu einer <a href="http://www.startconference.org/2010/04/05/blogparade-sonderheft-kulturmanagement-network-startconference-geschaftsmodelle-im-web-20/" target="_blank">Blogparade</a> auf, deren Beiträge in einer Sonderausgabe des <a href="http://www.kulturmanagement.net/km_magazin/archiv/prm/65/chi_ia__1/index.html" target="_blank">KM-Magazin</a> sowie als eBook publiziert werden sollen. Als Medienpartner der Konferenz möchten wir uns gerne mit einem Beitrag beteiligen und versuchen, die Situation (junger) Musiker näher zu beleuchten. Ein Thema übrigens, das mich nicht nur als Mitarbeiter eines <a href="http://vioworld.de/" target="_blank">Musikerportals</a>, sondern auch als <a href="http://www.lilyaffairs.de/" target="_blank">Bandmusiker</a> interessiert.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 268px"><img class="   " title="Wie finanzieren sich Musiker im Web?" src="http://farm3.static.flickr.com/2674/3846351987_e8a64553b2_m.jpg" alt="Wie finanzieren sich Musiker im Web?" width="258" height="202" /><p class="wp-caption-text">Wie finanzieren sich Musiker im Web?</p></div>
<p>In den vergangenen Monaten haben wir in der Kategorie <a href="http://vioworld.de/blog/category/net-powered-artists/" target="_blank">Net Powered Artists </a>immer wieder Beispiele für Geschäftsmodelle aus dem Musikbereich gezeigt. Oder besser gesagt Versuchen, ein Geschäftsmodell zu entwickeln.</p>
<p>Riskieren wir mal einen aktuellen Blick:</p>
<p><strong>Crowdfunding</strong></p>
<ul>
<li> Die jüngste Geschichte des Portals<a href="http://www.sellaband.com/" target="_blank"> <strong>Sellaband</strong></a> zeigt, dass Crowdfunding-Modelle trotz großer Beliebtheit einen schweren Stand haben. Von einem deutschen Investor knapp vor der Insolvenz gerettet, ist die Zukunft der internationalen Band-Börse erstmal gesichert, ob es sich hierbei um ein praktikables Modell für die breite Masse handelt, bleibt abzuwarten. <span id="more-2893"></span><br />
Von 3600 registrierten Künstlern haben es gerade einmal 34 geschafft, mithilfe ihrer &#8220;Believer&#8221; (sprich Kleininvestoren) ein Album zu finanzieren. Das investierte Gesamtvolumen von 3 Millionen Dollar legt einen großen Streuverlust nahe: Jeder erhält ein bisschen, aber ausfinanziert &#8211; sprich &#8211; realisiert werden können die wenigsten Projekte. Eine der prominentesten Bands auf dieser Plattform, <a href="http://www.publicenemy.com/" target="_blank">Public Enemy</a>, ist so ehrlich und benennt ihre enttäuschten Erwartungen folgendermaßen:<em> </em><em>&#8220;We have learned that the fan funding model is still not fully developed  and, as a result, a $250,000 fund raising effort, while possible, will  take too long to accomplish.&#8221; </em></li>
</ul>
<ul>
<li>Ein weiteres Projekt, das letztes Jahr häufig erwähnt wurde, ist der <strong><a href="http://www.thehectorfund.com/what-we-do/" target="_blank">Hector Fund</a></strong>, dem u.a. die Folksängerin Linda Thompson angehört. Anders als bei Sellaband steht hier das <a href="http://vioworld.de/blog/2009/10/freemium-auf-dem-vormarsch/" target="_blank">Freemium-Modell</a> im Vordergrund. Der Hector  Fund bringt in den USA Musiker wie Linda  Thompson mit spendenwilligen Musikliebhabern zusammen, die aus einer  Palette an verschiedenen <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.thehectorfund.com');" href="http://www.thehectorfund.com/about/linda-thompson/">Fördermöglichkeiten</a> wählen können, um z.B. die Produktion eines Albums zu finanzieren. Das  beginnt bei $10 für den einfachen Download (des noch zu produzierenden  Albums) und reicht bis $50.000 für ein ganzes Paket an VIP-Angeboten  inklusive eines persönlichen Songs der Künstlerin an den Spender. Leider gibt es seit meinem letzten Besuch im vergangenen Jahr nicht viel Neues auf der Seite zu sehen, was vermuten lässt, dass das Modell hier nicht greift.</li>
</ul>
<p>Meine Theorie: &#8220;Freemium&#8221; ist was für Künstler, die sich auf konventionellem Wege (siehe <a href="http://www.radiohead.com" target="_blank">Radiohead</a>) oder Crowdfunding (siehe <a href="http://www.sellaband.com/projects/hind">Hind</a>) eine Namen gemacht haben. Da muss man aber erstmal hinkommen. Hierzu ein paar Gedanken von Gerd Leonhard, Musiker und <a href="http://www.mediafuturist.com/" target="_blank">MediaFuturist</a>:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="307" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3516155&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="307" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3516155&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/3516155"></a></p>
<p>Das für mich erfolgversprechendste Modell bietet der noch im Aufbau befindliche Dienst <strong><a href="http://flattr.com/" target="_blank">Flattr</a></strong>, der es auf unkomplizierte Weise ermöglichen soll, Mikrospenden an seine Lieblingskünstler, -Autoren, etc. zu verteilen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9zrMlEEWBgY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/9zrMlEEWBgY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Vertrieb</strong></p>
<ul>
<li>Während die Frage nach der Finanzierung von Kultur im Internet noch längst nicht beantwortet ist, gibt es in Hinblick auf den Vertrieb schon einige praktikable Ansätze. So kann beispielsweise eine Band ihre Songs gegen eine einmalige Gebühr über die Plattform<strong> <a href="http://www.tunecore.com/" target="_blank">TuneCore</a> </strong>bei allen einschlägigen Online-Musicstores platzieren und 100% der Royalties einfahren. In Kombination mit einem entsprechenden Engagement im Social Media Bereich kann dies durchaus ein effizientes Geschäftsmodell für Musiker sein.</li>
<li>Am einfachsten haben es mit der Online-Vermarktung die subventionierten Kulturbetriebe. Schließlich produzieren diese am laufenden Band hochwertige Inhalte in Form von Konzerten, Opern- und Theateraufführungen und müssen diesem &#8220;Content&#8221; lediglich den Weg ins Netz ebnen. Während der Versuch der Bayreuther Festspiele, das Live-Streaming einer kompletten Wagner Oper für €50 zu verkaufen auf wenig Gegenliebe stieß, sind die Berliner Philharmoniker mit ihrer <strong><a href="http://dch.berliner-philharmoniker.de/">Digital Concert Hall</a></strong> und dem gestaffelten Preissystem weitaus erfolgreicher. Hinter vorgehaltener Hand hört man allerdings, dass ein solches Projekt ohne das Engagement des Sponsors Deutsche Bank nicht realisierbar wäre. Was also tun, wenn kein Großsponsor in Sicht ist? Social Media Kanäle nutzen und die notwendige Arbeitskraft bereit stellen (das muss nicht ungeheuer viel kosten, selbst bei fairer Entlohnung einer Honorarkraft)! Ein eigenständiges Geschäftsmodell ist dies zwar nicht, aber eine Ergänzung zu einem <span style="text-decoration: line-through;">althergebrachten</span> bestehenden allemal.</li>
</ul>
<p>Zum Schluss sei noch der Post-Punk-Bassist und Blogger Dave Allen zitiert, der die Problematik folgendermaßen auf den Punkt bringt: <a href="http://www.musicthinktank.com/blog/dear-musicians-please-be-brilliant-or-get-out-of-the-way.html" target="_blank">&#8220;Dear Musicians &#8211; please be brilliant or get out of the way&#8221;</a>.</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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