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	<title>VioWorld Blog &#187; blogparade</title>
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	<description>Beiträge zu Kultur, Jobs und Web 2.0</description>
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		<title>&#8220;Rettet die Blogroll&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 09:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Tim Krischak rief kürzlich zu einer Blogparade auf unter dem Motto „Blog’n Roll – Rettet die Blogroll“. Als wir vor zwei Jahren mit dem Vioworld-Blog online gingen, wollten wir natürlich wissen, was es im Kulturbereich bereits an interessanten Seiten gibt. Nach ersten Google-Recherchen wurde uns schnell klar, dass man am schnellsten vorankommt, indem man in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-3798" title="blogroll" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2011/05/blogroll1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" />Tim Krischak rief kürzlich zu einer Blogparade auf unter dem Motto „<a href="http://kommunikation-zweinull.de/aufruf-zur-blogparade-blogn-roll-rettet-die-blogroll/" target="_blank">Blog’n Roll – Rettet die Blogroll</a>“.<br />
Als wir vor zwei Jahren mit dem <a href="http://vioworld.de/blog/" target="_blank">Vioworld-Blog</a> online gingen, wollten wir natürlich wissen, was es im Kulturbereich bereits an interessanten Seiten gibt. Nach ersten Google-Recherchen wurde uns schnell klar, dass man am schnellsten vorankommt, indem man in die entsprechenden Blogrolls reinschaut.  Umgekehrt wurden auch wir durch unsere Kommentare von anderen relevanten Bloggern wahrgenommen und verlinkt und wurden so zu einem Teil dieser Community.</p>
<p>Unsere Linksammlung ist mittlerweile recht lang geworden, so dass wir hier nur einen Teil der von uns geschätzten Blogs vorstellen können:</p>
<ul>
<li>Das Umfeld der <a href="http://www.startconference.org/" target="_blank">stARTconference</a>:<br />
Als bloggendes <a href="http://www.vioworld.de/" target="_blank">Kulturportal</a> sind wir natürlich schnell auf die stARTconference und deren OrganisatorInnen, <a href="http://kulturmarketingblog.de/" target="_blank">Karin Janner</a>, <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/" target="_blank">Christian Henner-Fehr</a>, <a href="http://echtzeitgeist.posterous.com/" target="_blank">Frank Tentler</a> und <a href="http://kulturblog.net/" target="_blank">Christian Holst</a> aufmerksam geworden. Sowohl über den Blog, wie auch über Facebook und Twitter hat sich eine fruchtbare Kommunikation entwickelt, die in einer Partnerschaft bei der stART10 mündete.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ebenso spannend sind für uns bloggende Kultureinrichtungen und Meisterkurs-Akademien, die in der Regel auch zu unseren Kunden zählen, sei es im Bereich des Stellenmarkts oder als Werbekunden. Ein hervorragendes Social Marketing machen in diesem Bereich z.B. die <a href="http://www.kronbergzweinull.de/" target="_blank">Kronberg Academy</a> oder das <a href="http://neanderthal.posterous.com/" target="_blank">Neanderthal Museum</a>. Eine Spezialistin für den Museumsbereich ist auch <a href="http://kulturzweinull.eu/" target="_blank">Ulrike Schmid</a>, deren Blog wir ebenfalls verlinkt haben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Naturgemäß interessieren uns auch die Themen Karriere und Jobsuche, die beim <a href="http://www.bewerberblog.de/" target="_blank">Bewerberblog</a>, <a href="http://www.blogaboutjob.de/" target="_blank">Blogaboutjob</a> und der <a href="http://www.wollmilchsau.de/" target="_blank">Wollmilchsau</a> im Vordergrund stehen. Letztere haben sogar eine Job-Suchmaschine für Twitter entwickelt &#8211; <a href="http://jobtweet.de/" target="_blank">JobTweet </a>- von der auch unsere eigenen Jobtweets (<a href="http://twitter.com/#!/kulturjobs">@Kulturjobs</a>) erfasst werden.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wir wollen jetzt auch bloggen&#8230;&#8221; (NPO-Blogparade)</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2010/09/wir-wollen-jetzt-auch-bloggen-npo-blogparade/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 14:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Social Media &#8211; wie überzeuge ich meinen Chef?&#8221; &#8211; so der Titel der von Christian Henner-Fehr ausgerufenen Blogparade. Leicht modifiziert könnte die Frage auch lauten &#8220;Wie mache ich meinem Chef klar, welche Voraussetzungen eine erfolgreiche Social Media Nutzung erfordert?&#8221; Relativ einfach hatte es Doro Martin (Verlagsstarter-Blog), das VioWorld-Team zu überzeugen, da wir seinerzeit ohnehin nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Social Media &#8211; wie überzeuge ich meinen Chef?&#8221; &#8211; so der Titel der von <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2010/09/19/social-media-wie-uberzeuge-ich-meinen-chef-npo-blogparade/">Christian Henner-Fehr</a> ausgerufenen Blogparade. Leicht modifiziert könnte die Frage auch lauten &#8220;Wie mache ich meinem Chef klar, welche Voraussetzungen eine erfolgreiche Social Media Nutzung erfordert?&#8221;</p>
<p><a title="Who's The Dick Writing Comments On My Blog by Laughing Squid, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/laughingsquid/108474388/"><img class="alignright" src="http://farm1.static.flickr.com/41/108474388_46f4503339.jpg" alt="Who's The Dick Writing Comments On My Blog" width="178" height="224" /></a></p>
<p>Relativ einfach hatte es Doro Martin (<a href="http://verlagsstarter.de/">Verlagsstarter-Blog</a>), das VioWorld-Team zu überzeugen, da wir seinerzeit ohnehin nach einer Möglicheit suchten, unserem <a href="http://www.vioworld.de/" target="_blank">Kulturportal</a> eine redaktionelle Ebene zu erschließen. Außerdem ist die Firma klein, die Hierarchien dem entsprechend flach.</p>
<p>Anders sieht es hingegen bei staatlichen Kultureinrichtungen aus. Leider höre und sehe ich immer wieder, wie sich engagierte Mitarbeiter &#8211; auch auf explizit als Social-Media-Job ausgeschriebenen Stellen &#8211; die Zähne an unflexiblen und hierarchischen Strukturen ausbeißen. Ebenso wie ich als Pressereferent an der Oper Halle jeden Aushang dem Intendanten vorlegen musste, finden sich heute Mitarbeiter in der absurden Situation wieder, dass jeder Blogpost, sogar jeder Tweet &#8220;genehmigt&#8221; werden muss. Wer sich die Web-Aktivitäten einer bestimmten Institution anschaut, erkennt schnell, welche Unternehmenskultur sich dahinter verbirgt.</p>
<p>Worauf also muss ein Bewerber/ ein Mitarbeiter pochen, um erfolgreich für ein Web 2.0-kompatibles Arbeitsumfeld zu werben?</p>
<p>1. <em>Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser!</em><br />
Gemeinsam Strategien entwickeln, Guidelines definieren, aber dann machen lassen! Wem beim bloggen ständig der Vorgesetzte über die Schulter schaut, der wird schnell die Lust verlieren, ebenso wie seine Leser, Follower, Friends, etc&#8230;</p>
<p>2.<em> Inhalte, Inhalte, Inhalte</em><br />
Ein bisschen Twittern und Facebooken kann jeder, die Königsdisziplin des Web 2.0 ist und bleibt aber der Blog. Und niemand ist so sehr fürs Bloggen prädestiniert wie eine Kultureinrichtung. Automatisch wird hier am laufenden Band hochwertiger Content produziert, in Form von Konzerten, Aufführungen und Ausstellungen, nun muss man diesem nur noch den Weg ins Netz ebnen.</p>
<p>3. <em>Ohne Vernetzung geht gar nichts</em><br />
Das fängt an mit der Einbindung der Social Media Präsenzen auf der eigenen Homepage. Selbst die Verlinkung des eigenen Blog ist für viele leider keine Selbstverständlichkeit. Dann geht die Arbeit aber erst richtig los: Vernetzung mit themenverwandten Blogs, kommentieren in anderen Blogs, Re-Tweets, Social Bookmarking (z.B. Mr. Wong) &#8211; und vor allem: lesen, was andere so schreiben und posten!</p>
<p>4.<em> Social Media ist kein Marketing-Instrument</em><br />
&#8230; und eignet sich keinesfalls zur kurzfristigen Steigerung der Kartenverkäufe. Wird der verantwortliche Mitarbetier nur daran gemessen, hat er von vorne herein verloren. Worum es geht ist, die Bedürfnisse des eigenen Publikums besser kennenzulernen und sich danach auszurichten. Erst im zweiten Schritt sind evtl. Umsatzsteigerungen zu erwarten.</p>
<p>5.<em> Social Media braucht Zeit<br />
</em>Damit wären wir beim heikelsten Thema angelangt. Man braucht nicht nur einen langen Atem und das notwendige Vertrauen in seine Mitarbeiter, man muss auch die entsprechenden Ressourcen bereitstellen. Ein Pressesprecher, der kurz vor Feierabend noch schnell was bloggt oder twittert, kämpft auf verlorenem Posten. Für neue Stellen fehlt in der Regel das Geld, also was tun?<br />
Umschichten! Ich weiß, das klingt für manche bitter, aber wieviel Geld fließt in teure Marketingkampagnen, die eher interne Eitelkeiten befriedigen (&#8220;ich will auch aufs Plakat!), als die Bedürfnisse des Publikums? Oder anders gefragt: was ist wichtiger, ein dickes Programmheft in Hochglanz, oder eine starke Web-Community? Aber manche wollen eben noch warten, wie sich das mit diesem Internet so entwickelt&#8230;</p>
<p>P.S. Es gibt natürlich auch positive Beispiele, über die wir <a href="http://vioworld.de/blog/2010/09/ba-rock-schuler-als-konzertmanager-beim-beethovenfest-bonn/">an anderer Stelle</a> berichten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Geschäftsmodelle im Web 2.0: Neue Formen der Finanzierung und des Vertriebs von Musik</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2010/04/geschaftsmodelle-im-web-2-0-neue-formen-der-finanzierung-und-des-vertriebs-von-musik/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 13:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Net Powered Artists]]></category>
		<category><![CDATA[blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[music]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine schöne Idee: Die Initiatoren der stARTconference rufen im Vorfeld der diesjährigen &#8220;stART.10&#8243; zu einer Blogparade auf, deren Beiträge in einer Sonderausgabe des KM-Magazin sowie als eBook publiziert werden sollen. Als Medienpartner der Konferenz möchten wir uns gerne mit einem Beitrag beteiligen und versuchen, die Situation (junger) Musiker näher zu beleuchten. Ein Thema übrigens, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine schöne Idee: Die Initiatoren der <a href="http://www.startconference.org/" target="_blank">stARTconference</a> rufen im Vorfeld der diesjährigen &#8220;stART.10&#8243; zu einer <a href="http://www.startconference.org/2010/04/05/blogparade-sonderheft-kulturmanagement-network-startconference-geschaftsmodelle-im-web-20/" target="_blank">Blogparade</a> auf, deren Beiträge in einer Sonderausgabe des <a href="http://www.kulturmanagement.net/km_magazin/archiv/prm/65/chi_ia__1/index.html" target="_blank">KM-Magazin</a> sowie als eBook publiziert werden sollen. Als Medienpartner der Konferenz möchten wir uns gerne mit einem Beitrag beteiligen und versuchen, die Situation (junger) Musiker näher zu beleuchten. Ein Thema übrigens, das mich nicht nur als Mitarbeiter eines <a href="http://vioworld.de/" target="_blank">Musikerportals</a>, sondern auch als <a href="http://www.lilyaffairs.de/" target="_blank">Bandmusiker</a> interessiert.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 268px"><img class="   " title="Wie finanzieren sich Musiker im Web?" src="http://farm3.static.flickr.com/2674/3846351987_e8a64553b2_m.jpg" alt="Wie finanzieren sich Musiker im Web?" width="258" height="202" /><p class="wp-caption-text">Wie finanzieren sich Musiker im Web?</p></div>
<p>In den vergangenen Monaten haben wir in der Kategorie <a href="http://vioworld.de/blog/category/net-powered-artists/" target="_blank">Net Powered Artists </a>immer wieder Beispiele für Geschäftsmodelle aus dem Musikbereich gezeigt. Oder besser gesagt Versuchen, ein Geschäftsmodell zu entwickeln.</p>
<p>Riskieren wir mal einen aktuellen Blick:</p>
<p><strong>Crowdfunding</strong></p>
<ul>
<li> Die jüngste Geschichte des Portals<a href="http://www.sellaband.com/" target="_blank"> <strong>Sellaband</strong></a> zeigt, dass Crowdfunding-Modelle trotz großer Beliebtheit einen schweren Stand haben. Von einem deutschen Investor knapp vor der Insolvenz gerettet, ist die Zukunft der internationalen Band-Börse erstmal gesichert, ob es sich hierbei um ein praktikables Modell für die breite Masse handelt, bleibt abzuwarten. <span id="more-2893"></span><br />
Von 3600 registrierten Künstlern haben es gerade einmal 34 geschafft, mithilfe ihrer &#8220;Believer&#8221; (sprich Kleininvestoren) ein Album zu finanzieren. Das investierte Gesamtvolumen von 3 Millionen Dollar legt einen großen Streuverlust nahe: Jeder erhält ein bisschen, aber ausfinanziert &#8211; sprich &#8211; realisiert werden können die wenigsten Projekte. Eine der prominentesten Bands auf dieser Plattform, <a href="http://www.publicenemy.com/" target="_blank">Public Enemy</a>, ist so ehrlich und benennt ihre enttäuschten Erwartungen folgendermaßen:<em> </em><em>&#8220;We have learned that the fan funding model is still not fully developed  and, as a result, a $250,000 fund raising effort, while possible, will  take too long to accomplish.&#8221; </em></li>
</ul>
<ul>
<li>Ein weiteres Projekt, das letztes Jahr häufig erwähnt wurde, ist der <strong><a href="http://www.thehectorfund.com/what-we-do/" target="_blank">Hector Fund</a></strong>, dem u.a. die Folksängerin Linda Thompson angehört. Anders als bei Sellaband steht hier das <a href="http://vioworld.de/blog/2009/10/freemium-auf-dem-vormarsch/" target="_blank">Freemium-Modell</a> im Vordergrund. Der Hector  Fund bringt in den USA Musiker wie Linda  Thompson mit spendenwilligen Musikliebhabern zusammen, die aus einer  Palette an verschiedenen <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.thehectorfund.com');" href="http://www.thehectorfund.com/about/linda-thompson/">Fördermöglichkeiten</a> wählen können, um z.B. die Produktion eines Albums zu finanzieren. Das  beginnt bei $10 für den einfachen Download (des noch zu produzierenden  Albums) und reicht bis $50.000 für ein ganzes Paket an VIP-Angeboten  inklusive eines persönlichen Songs der Künstlerin an den Spender. Leider gibt es seit meinem letzten Besuch im vergangenen Jahr nicht viel Neues auf der Seite zu sehen, was vermuten lässt, dass das Modell hier nicht greift.</li>
</ul>
<p>Meine Theorie: &#8220;Freemium&#8221; ist was für Künstler, die sich auf konventionellem Wege (siehe <a href="http://www.radiohead.com" target="_blank">Radiohead</a>) oder Crowdfunding (siehe <a href="http://www.sellaband.com/projects/hind">Hind</a>) eine Namen gemacht haben. Da muss man aber erstmal hinkommen. Hierzu ein paar Gedanken von Gerd Leonhard, Musiker und <a href="http://www.mediafuturist.com/" target="_blank">MediaFuturist</a>:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="307" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3516155&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="307" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3516155&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/3516155"></a></p>
<p>Das für mich erfolgversprechendste Modell bietet der noch im Aufbau befindliche Dienst <strong><a href="http://flattr.com/" target="_blank">Flattr</a></strong>, der es auf unkomplizierte Weise ermöglichen soll, Mikrospenden an seine Lieblingskünstler, -Autoren, etc. zu verteilen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9zrMlEEWBgY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/9zrMlEEWBgY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Vertrieb</strong></p>
<ul>
<li>Während die Frage nach der Finanzierung von Kultur im Internet noch längst nicht beantwortet ist, gibt es in Hinblick auf den Vertrieb schon einige praktikable Ansätze. So kann beispielsweise eine Band ihre Songs gegen eine einmalige Gebühr über die Plattform<strong> <a href="http://www.tunecore.com/" target="_blank">TuneCore</a> </strong>bei allen einschlägigen Online-Musicstores platzieren und 100% der Royalties einfahren. In Kombination mit einem entsprechenden Engagement im Social Media Bereich kann dies durchaus ein effizientes Geschäftsmodell für Musiker sein.</li>
<li>Am einfachsten haben es mit der Online-Vermarktung die subventionierten Kulturbetriebe. Schließlich produzieren diese am laufenden Band hochwertige Inhalte in Form von Konzerten, Opern- und Theateraufführungen und müssen diesem &#8220;Content&#8221; lediglich den Weg ins Netz ebnen. Während der Versuch der Bayreuther Festspiele, das Live-Streaming einer kompletten Wagner Oper für €50 zu verkaufen auf wenig Gegenliebe stieß, sind die Berliner Philharmoniker mit ihrer <strong><a href="http://dch.berliner-philharmoniker.de/">Digital Concert Hall</a></strong> und dem gestaffelten Preissystem weitaus erfolgreicher. Hinter vorgehaltener Hand hört man allerdings, dass ein solches Projekt ohne das Engagement des Sponsors Deutsche Bank nicht realisierbar wäre. Was also tun, wenn kein Großsponsor in Sicht ist? Social Media Kanäle nutzen und die notwendige Arbeitskraft bereit stellen (das muss nicht ungeheuer viel kosten, selbst bei fairer Entlohnung einer Honorarkraft)! Ein eigenständiges Geschäftsmodell ist dies zwar nicht, aber eine Ergänzung zu einem <span style="text-decoration: line-through;">althergebrachten</span> bestehenden allemal.</li>
</ul>
<p>Zum Schluss sei noch der Post-Punk-Bassist und Blogger Dave Allen zitiert, der die Problematik folgendermaßen auf den Punkt bringt: <a href="http://www.musicthinktank.com/blog/dear-musicians-please-be-brilliant-or-get-out-of-the-way.html" target="_blank">&#8220;Dear Musicians &#8211; please be brilliant or get out of the way&#8221;</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>NPO-Blogparade: Voraussetzungen für einen erfolgreichen Social Media Einsatz</title>
		<link>http://www.vioworld.de/blog/2009/11/npo-blogparade-voraussetzungen-fur-einen-erfolgreichen-social-media-einsatz/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 14:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie muss eine Organisation oder ein Unternehmen aufgestellt sein, um einen erfolgreichen und glaubhaften Auftritt im Web 2.0 realisieren zu können? Diese Frage stellt Katrin Kiefer anlässlich der 12. Runde der NPO-Blogparade. Nun ist das Kulturportal VioWorld keine Non-Profit-Organisation, aber es gibt doch Parallelen: Der User bekommt das was er braucht kostenlos (Job-Angebote, News, Foren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie muss eine Organisation oder ein Unternehmen aufgestellt sein, um einen erfolgreichen und glaubhaften Auftritt im Web 2.0 realisieren zu können? Diese Frage stellt Katrin Kiefer anlässlich der 12. Runde der <a href="http://netzwerkpr.de/index.php/2009/11/12-runde-der-npo-blogparade/">NPO-Blogparade</a>.</p>
<p>Nun ist das Kulturportal <a href="http://www.vioworld.de/">VioWorld</a> keine Non-Profit-Organisation, aber es gibt doch Parallelen: Der User bekommt das was er braucht kostenlos (Job-Angebote, News, Foren, etc&#8230;), das Geld kommt von denen, die es haben (staatliche Kultureinrichtungen). Auch wenn erst wenige Theater und Orchester Social Media für sich nutzen, haben wir uns entschlossen, mit gutem Beispiel voranzugehen und über Blog, <a href="http://twitter.com/VioWorld">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/home.php?#/pages/Vioworld-Kulturportal/92071174822?ref=search&amp;sid=1357721423.348394905..1">Facebook</a> mit Usern und Kunden in Dialog zu treten &#8211; zumal in Zeiten, da einige schon vom Web 3.0 reden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bsNcjya56v8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/bsNcjya56v8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie also verträgt sich das Social Web mit einem statischen Web 1.0 Portal? Hier einige Auszüge aus einem früheren <a href="http://vioworld.de/blog/2009/11/wie-verkaufen-wir-kundennutzen-beitrag-zur-blogparade-des-pr-doktors/">Blogpost</a>:</p>
<p><span id="more-2216"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Als klassisches Web 1.0 Portal, das hervorragend läuft, aber auch etwas in die Jahre gekommen ist, war es uns wichtig, mit dem Blog eine redaktionelle Ebene hinzuzufügen, die auch für unsere Stellenmarkt-Kunden – Orchester, Theater und sonstige Kultureinrichtungen – interessant ist. [...]<br />
Twitter wiederum nutzen wir – neben der direkten Kommunikation mit den einschlägigen Kultur- und PR-Bloggern – als Multiplikator für dieses Blog. Auf diesem Wege haben wir viele Anregungen für Blogposts (z.B. “<a href="../2009/10/exotic-instruments-4/">Exotic Instruments #4″</a>) erhalten, für unsere erste Blogparade geworben und Dank zahlreicher Re-Tweets das VioWorld-Blog innerhalb weniger Monate etablieren können. Last but not least twittern wir immer wieder interessante Stellenausschreibungen, womit wir wieder beim Kundennutzen wären.<br />
Facebook hingegen macht den VioWorld-Blog im Umfeld unserer privaten Kontakte bekannt.</em></p>
<p>Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Social Media Nutzung ist sicher die Bereitschaft, sich auf das entsprechende Medium einzulassen, Neugierde und Experimentierfreude zu entwickeln. In einer selbstkritischen Betrachtung habe ich das so formuliert:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Nichts spricht dagegen, Social Media zu Marketingzwecken zu benutzen, solange man diese nicht nach herkömmlicher Push-Manier bedient. Tweets und Blogposts nach dem Motto “<a href="http://www.vioworld.de/">VioWorld</a> hat den besten Kulturstellenmarkt im Netz!” würden unsere Leser sicher bald langweilen. Wir versuchen vielmehr interessantes, hilfreiches – auch witziges – zum Thema Kultur und Jobsuche anzubieten und freuen uns, dadurch wichtiges Feedback (positiv wie negativ) zu bekommen, das wir vorher so nicht hatten. Die vielleicht wichtigste Erkenntnis ist: Web2.0 ist keine Einbahnstraße!</em></p>
<p>Ich glaube nicht, dass es genügt, einen selbst ernannten &#8220;Twitter-Coach&#8221; einzuladen, der den Mitarbeitern erklärt wie man´s macht, sondern man muss Spaß haben es einfach auszuprobieren, seinen eigenen Stil zu finden.</p>
<p>Eine Interessante Frage für größere Organisationen ist die Einbeziehung der Mitarbeiter. Wie spannend es sein kann, wenn man seine Mitarbeiter fern jeder redaktionellen Kontrolle über ihr Unternehmen twittern lässt, zeigt ein aktuelles Beispiel: Die komplette Redaktion von <a href="http://www.welt.de/welt-kompakt/">Welt Kompakt</a> ist mit einer eigenen <a href="http://twitter.com/wk_master/liste">Liste </a>bei Twitter vertreten und gewährt so Einblicke in den Arbeitsalltag. Was umso erstaunlicher ist, als das Endprodukt die gute alte gedruckte Zeitung ist. Alt und Neu gehen also doch zusammen!</p>
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		<title>Fazit Blogparade &#8220;Net Powered Artists&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 09:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Net Powered Artists]]></category>
		<category><![CDATA[blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturflatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitten im Sommerloch rief VioWorld zu einer ersten Blogparade auf. Unter dem Motto &#8220;Net Powered Artists&#8221; sollte der Frage nachgegangen werden, welche neuen Vermarktungsmöglichkeiten sich Künstlern im Internet bieten, bzw. ob es überhaupt tragfähige Konzepte gibt. Höchste Zeit also für ein Fazit. Wir selbst haben zwei positive Beispiele aus dem Pop-Bereich genannt. Weitaus größer [als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gs8cjYmoSUo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/gs8cjYmoSUo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mitten im Sommerloch rief VioWorld zu einer ersten Blogparade auf. Unter dem Motto &#8220;Net Powered Artists&#8221; sollte der Frage nachgegangen werden, welche neuen Vermarktungsmöglichkeiten sich Künstlern im Internet bieten, bzw. ob es überhaupt tragfähige Konzepte gibt. Höchste Zeit also für ein Fazit.</p>
<p>Wir selbst haben zwei positive Beispiele aus dem Pop-Bereich <a href="http://vioworld.de/blog/2009/07/blogparade-net-powered-artists/">genannt</a>.<span id="more-1909"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Weitaus größer [als der <a href="http://www.thehectorfund.com/what-we-do/">Hector Fund</a>] ist das Portal <a href="http://www.sellaband.com/">SellaBand</a>, das ebenfalls nach dem Prinzip der Vorfinanzierung funktioniert. In $10-Schritten kann man sich hier über Spenden der sogenannten “Believer” dem Traum von der eigenen Platte nähern. Voraussetzung ist natürlich eine gute Präsentation inklusive Hörbeispielen, die die Community überzeugt. Die spannende Frage bleibt, in wieweit sich solche Konzepte auf andere künstlerischen Bereiche übertragen lassen.</em></p>
<p>Christian Henner-Fehr befasste sich im <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/?s=net+powered+artists">Kulturmanagement Blog</a> mit der Frage, in wieweit sich bildende Kunst und Fotografie über das Internet verkaufen lässt.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ich denke, wir sollten uns von der Vorstellung verabschieden, Kunst über das Internet zu verkaufen. Kunst als sinnliches Erlebnis kann mir das Internet nicht vermitteln. Das wird am Bild, das <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog3/bedient-euch/">Tilla Pe</a> online anbietet, recht deutlich. Das Bild kann einem zwar gefallen, aber was verbindet man damit? Ich tue mich da schwer. Und wenn ich dann noch frei bin in der Entscheidung, den Preis zu bestimmen, dann fühle ich mich eher überfordert.</em></p>
<p><a href="http://kulturblog.net/2009/08/26/was-macht-die-%C2%ABmitmach-avantgarde%C2%BB-mit-der-kunst/">Kulturblogger</a> Christian Holst befasst sich mit dem Begriff der &#8220;Mitmach-Avantgarde&#8221; und weist darauf hin, dass durch die Möglichkeiten der Vervielfältigung aus bislang knappen (Kunst-)Gütern beliebig verfügbare Güter werden. Entsprechend negativ schätzt er deren Vermarktungsmöglichkeiten ein.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die Refinanzierung der künstlerischen Arbeit, die immer inhaltlicher Natur ist, muss also über etwas erfolgen, das <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2009/07/10/der-buchkauf-als-gute-tat/" target="_blank">sich nicht kopieren lässt</a>. Nicht eben einfach und wahrscheinlich auch nicht sehr lukrativ. Kunst war bislang die Sache von verschrobenen Einzelgängern und die großen Kunstwerke der abendländischen Kulturgeschichte sind allesamt geniale Einzelleistungen. Gute Kunst wurde auf diese Weise zu einem knappen Gut, mit der immerhin einige wenige gut Geld machen konnten.</em></p>
<p><em><br />
</em><a href="http://kulturzweinull.eu/index.php/verdammt-zur-brotlosigkeit-kunstler-und-social-media/">Ulrike Schmid</a>, die u.a. für die <a href="http://www.kronbergzweinull.de/">Kronberg-Academy</a> bloggt, also regelmäßig mit jungen Profi-Musikern zu tun hat, sieht in Social Media Aktivitäten einen nützlichen Multiplikator, der es dem Künstler ermöglicht, Aufmerksamkeit, sprich Publikum zu generieren.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ich finde gar nicht, dass die neuen Kommunikationsformen für die Künstler zur Brotlosigkeit verdammt sein müssen. Die Frage ist nur, was sie damit erreichen wollen. Der Vorteil für die Künstler liegt in erster Linie darin, Aufmerksamkeit zu generieren. Dass sich erhöhte Aufmerksamkeit langfristig gesehen auch in bare Münze auszahlt, davon bin ich überzeugt. Ich denke nicht, dass Künstler durch ihre Social-Media-Aktivitäten ihre Kunst verkaufen können, sondern dass der Dialog mit den “Onlinern” dazu führt, dass ihre Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführung etc. besucht werden.</em></p>
<p><em><br />
</em>Dass es keine Patentrezepte gibt und Erfolge in der digitalen Künstler-Vermarktung noch äußerst sporadisch sind, macht Doro Martin vom <a href="http://verlagsstarter.de/2009/09/blogparade-net-powered-artists-free-content/">Verlagsstarter Blog</a> deutlich.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Andrew Keen [Spex], der noch vor zwei Jahren schrieb, dass die ganzen Amateure im Internet die Kunst ruinieren würden, ist nun der Meinung, dass es mittlerweile zu den Aufgaben eines Künstlers gehört, für sich Werbung zu machen (er rät zum Twittern und verlinkt gleich mal auf seinen Account – soviel zum Thema Werbung). Gerade für Musiker trifft das voll und ganz zu, für Autoren nicht zwangsläufig. <a title="Neil Gaiman" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.neilgaiman.com');" href="http://www.neilgaiman.com/" target="_blank">Neil Gaiman</a> war mit kostenlosem Content im Netz sehr erfolgreich (die Verkaufszahlen von Amercian Gods schnellten in die Höhe, nachdem alles zuvor schon online lesbar war), während Stephen King daran scheiterte, einen exklusiven eigenen Vertriebskanal im Netz aufzubauen.</em></p>
<p><em><br />
</em>Vielen Dank an alle für die spannenden Beiträge! Ich hoffe, dass dieses Thema in den einschlägigen Blogs weiter diskutiert wird, schließlich ist das Web 2.0 ja ein Work-in-Progress und die weitere Entwicklung offen. Man darf gespannt sein.</p>
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		<title>Blogparade: Net Powered Artists</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 13:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Net Powered Artists]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit, VioWorld startet unter dem Titel &#8220;Net Powered Artist &#8211; brotlose Kunst im Internet?&#8221; seine erste Blogparade, an der sich hoffentlich zahlreiche Blogger aus der Kulturszene (und darüber hinaus) beteiligen werden. Bis zum 20. September soll der Frage nachgegangen werden, wie Künstler (Musiker, Bildende Künstler, Autoren, etc&#8230;) das Internet für Ihre Präsentation und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit, VioWorld startet unter dem Titel &#8220;<strong>Net Powered Artist &#8211; brotlose Kunst im Internet?</strong>&#8221; seine erste Blogparade, an der sich hoffentlich zahlreiche Blogger aus der Kulturszene (und darüber hinaus) beteiligen werden. Bis zum 20. September soll der Frage nachgegangen werden, wie Künstler (Musiker, Bildende Künstler, Autoren, etc&#8230;) das Internet für Ihre Präsentation und Vermarktung nutzen können. Im Raum steht die provokante Behauptung, dass Kunst im Netz zwar neue und spannende Erscheinungsformen &#8211; wie z.B. den <a href="http://vioworld.de/blog/2009/05/all-together-now/">Mashup</a> &#8211; hervorbringt, aber letztenendes zur &#8220;Brotlosigkeit&#8221; verdammt ist. Heimliches Ziel dieser Blogparade ist es natürlich, diese These anhand aktueller Beispiele zu widerlegen.</p>
<p>Lassen wir zunächst den Medienexperten und Autor des Buches &#8220;Music 2.0&#8243; <a href="http://www.mediafuturist.com/about.html">Gerd Leonard</a> zu Wort kommen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="307" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3516155&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="307" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3516155&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/3516155">Gerd Leonard &#8211; Net Powered Musicians &#8211; VUrbia.com&#8230;Life in the Entertainment Age!</a> from <a href="http://vimeo.com/user733371">JesseJaeo Tolbert</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Seiner Meinung nach besteht die Stärke des Internet vor allem im Generieren von Aufmerksamkeit, sprich Publikum, und erst im zweiten Schritt in der Monetarisierung. <span id="more-1332"></span>Die Möglichkeiten des Networking kennt jeder, sie heißen MySpace, Facebook, Twitter &amp; Co. Aber welche konkreten <strong>Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten</strong> gibt es für Musiker im Netz? Hier ein paar Beispiele:</p>
<p>Der Cellist <a href="http://www.huschke.de/">Wolfram Huschke</a> berichtet über seine Erfahrungen im <strong>Klassik</strong>-Bereich, das Social Web, insbesondere Facebook und Twitter für die Selbstvermarktung zu nutzen und kommt zu der eher nüchternen Erkenntnis, dass virtuelle Freunde noch lange keine potentiellen Käufer sind. Für die Bewerbung von Konzerten eignen sich diese Plattformen schon eher.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4897904&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4897904&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/4897904">Interview with E-Cello Player Wolfram Huschke &#8211; Part 3/5: Online</a> from <a href="http://vimeo.com/senges">Wolfgang Senges</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Blog und Twitter sind bei Klassik-Musikern leider noch nicht so recht angekommen, aber zumindest auf Facebook ist mittlerweile die gesamte junge Szene vertreten, z.B. Stargeiger <a href="http://www.facebook.com/s.php?ref=search&amp;init=quick&amp;q=daniel%20hope#/pages/Daniel-Hope/17752184033?ref=search">Daniel Hope</a> &#8211; um nur ein Beispiel zu nennen. Es gibt allerdings einige Institutionen wie die <a href="http://www.kronbergzweinull.de/">Kronberg-Academy</a> oder die <a href="http://www.dacapo-dp.de/">Duisburger Philharmoniker</a>, die die gesamte Palette des Social Web vorbildhaft für sich zu nutzen wissen. Bitte mehr davon!</p>
<p>Im<strong> Pop und Rock</strong>-Bereich tut sich aber einiges mehr. Nicht nur sind zahlreiche Bands und Musiker im Twitter-Netzwerk aktiv, es gibt auch interessante Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten, die ohne Web 2.0 nicht denkbar wären. Zwei davon wollen wir hier kurz vorstellen:</p>
<div id="attachment_1367" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-1367" href="http://vioworld.de/blog/2009/07/blogparade-net-powered-artists/lindathompson1/"><img class="size-full wp-image-1367" title="lindathompson1" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/lindathompson1.jpg" alt="Linda Thompson" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Linda Thompson</p></div>
<p>Der <a href="http://www.thehectorfund.com/what-we-do/">Hector Fund</a> bringt in den USA Musiker wie die Singer/Songwriterin Linda Thompson mit spendenwilligen Musikliebhabern zusammen, die aus einer Palette an verschiedenen <a href="http://www.thehectorfund.com/about/linda-thompson/">Fördermöglichkeiten</a> wählen können, um z.B. die Produktion eines Albums zu finanzieren. Das beginnt bei $10 für den einfachen Download (des noch zu produzierenden Albums) und reicht bis $50.000 für ein ganzes Paket an VIP-Angeboten inklusive eines persönlichen Songs der Künstlerin an den Spender. Die $100.000-Spende, um das Album zu verhindern, ist sicher nicht so ganz ernst gemeint. Der Erfolg dieses Konzeptes muss sich aber noch zeigen, momentan hat der Hector-Fund lediglich vier Künstler/Bands im Portfolio&#8230;</p>
<div id="attachment_1424" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-1424" href="http://vioworld.de/blog/2009/07/blogparade-net-powered-artists/crop-2/"><img class="size-full wp-image-1424" title="crop" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/crop1.jpg" alt="SellaBand-Künstlerin Lori Greco" width="240" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">SellaBand-Künstlerin Lori Greco</p></div>
<p>Weitaus größer ist das Portal <a href="http://www.sellaband.com/">SellaBand</a>, das ebenfalls nach dem Prinzip der Vorfinanzierung funktioniert. In $10-Schritten kann man sich hier über Spenden der sogenannten &#8220;Believer&#8221; dem Traum von der eigenen Platte nähern. Voraussetzung ist natürlich eine gute Präsentation inklusive Hörbeispielen, die die Community überzeugt.</p>
<p>Die spannende Frage bleibt, in wieweit sich solche Konzepte auf andere künstlerischen Bereiche übertragen lassen. Fortsetzung folgt!</p>
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