Dass wir von Vioworld große Fans des NRW-Projekts “Jedem Kind ein Instrument” sind, dürfte Lesern dieses Blogs bekannt sein. Der folgende Trailer bietet einen Rückblick auf das erste Jahr des Langzeitprojekts. Weitere Infos zum Film gibt es -> hier
Filmtipp: Ein Jahr mit vier Tönen
19. April 2011 von Hagen Kohn· Kulturszene
→ 2 KommentareTags: Bildung·Musik
Vioworld trifft… Janne Saksala
14. April 2011 von Johannes Baumann· VioWorld trifft...
Der gebürtige Finne Janne Saksala ist nicht nur 1. Solobassist der Berliner Philharmoniker, sondern auch ein leidenschaftlicher Lehrer. Kurz vor seiner Abreise zu den Salzburger Osterfestspielen hatten wir Gelegenheit, den Vollblutmusiker bei sich zu Hause zu treffen.
Tanzarchive im Netz: Numeridanse.tv
11. April 2011 von Hagen Kohn· Kulturszene
Dass sich Archive im digitalen Zeitalter öffnen und ihre Schätze der Allgemeinheit zugänglich machen müssen, darüber hatten wir bereits in einem Blogpost über den Bayerischen Rundfunk geschrieben. Im Tanzbereich geschieht jetzt genau das: die zwei größten französischen Tanzarchive (Paris und Lyon) stellen nach und nach ihren riesigen Bestand an Tanzfilmen kostenlos unter www.numeridanse.tv zur Verfügung. Auch für Tanzlehrer auf der Suche nach Lehrmaterial wird dies zukünftig eine wahre Fundgrube sein.
Teaser Numeridanse from Fabien Plasson on Vimeo.
→ 1 KommentarTags: Tanz
Vioworld trifft… Unsuk Chin
06. April 2011 von Johannes Baumann· VioWorld trifft...
Unser aktuelles Künstlerportrait fand diesmal in ganz privater Umgebung statt. Anlässlich der Aufführung von “Rocana” durch das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin trafen wir die koreanische Komponistin Unsuk Chin in ihrer Berliner Wohnung.
Konzerttermin: Do 19.05.2011 | 20:00 Uhr im Haus des Rundfunks
Tickets gibt es ->hier
→ Keine KommentareTags:
Spielverbot für das Aalto-Theater am Karfreitag
29. März 2011 von Hagen Kohn· Kulturszene
Das Regierungspräsidium Düsseldorf untersagte jüngst die anstehende Premiere von “Madame Butterfly” unter Berufung auf ein entsprechendes Feiertagsgesetz, das alle “der Unterhaltung dienenden Veranstaltungen” am Karfreitag untersagt.
Warum das Musiktheater im Revier am selben Tag “Anatevka” spielen darf, verstehe wer wolle – wir sprachen kurzerhand mit dem Presse-
sprecher des Aalto Theaters Reinhard Beuth:
Vorstellungen und Premieren an Feiertagen sind an deutschen Theatern keine Seltenheit. Wie erklären Sie sich das Verhalten des Regierungspräsidiums?
Offenbar liegt eine Anzeige beim Regierungspräsidium gegen das Aalto Theater in dieser Sache vor, auf Grund derer gehandelt werden musste. Anderen Aufführungen im Bereich des RP Düsseldorf droht nach unserem Kenntnisstand kein Untersagungsverfahren. Auch ist das RP in den vergangenen Jahren nie tätig geworden.
Wen oder was glaubt man damit zu schützen?
Richtig ist, dass das NRW-Feiertagsgesetz von 1989 Bühnenaufführungen sehr stark einschränkt. Sinn des Gesetzes war sicher, Verletzungen des religiösen Empfindens der Bürger durch Unterhaltungsveranstaltungen zu verhindern. Richtig ist aber auch, dass dieses Gesetz in seinem Wortlaut seit Jahren nicht mehr durchgesetzt wird.
Gab es möglicherweise Beschwerden von Mitarbeitern des Aalto Theaters bezüglich ihrer Arbeitszeiten?
Die Arbeitszeiten werden am Aalto-Theater vertragsgemäß gestaltet. Beschwerden in Bezug auf die Arbeitszeit am Karfreitag hat es nicht gegeben. Es gab in den vergangenen Jahren sehr vereinzelte Bitten von Mitarbeitern, und wir sprechen hier von zwei oder drei Fällen in zehn Jahren, vom Dienst am Karfreitag suspendiert zu werden. Dies wurde stets ermöglicht.
Welchen finanziellen Schaden würde ein Ausfall der Premiere bedeuten?
Der kurzfristige Ausfall der Premierenvorstellung hätte einen materiellen Schaden von ca. 50.000 € verursacht, insbesondere durch Auszahlung des Premierenabonnements, dem keine Ersatzvorstellung hätte angeboten werden können. Der immaterielle Schaden z.B. durch fehlende Presseberichterstattung entzieht sich einer Bezifferung.
Intendant Stefan Soltesz hat sich übrigens entschlossen, die Premiere um einen Tag vorzuverlegen, um den finanziellen und ideellen Schaden zu begrenzen. Bereits im letzten Jahr veröffentlichten wir in diesem Blog einen offenen Brief von Soltesz zu anstehenden Kürzungen im Kulturetat des Landes NRW.

