Dank Plattformen wie Kickstarter hat sich der Begriff Crowdfunding zu einem wahren Trendthema entwickelt. Dass es nicht immer einfach ist, Leute für ein Projekt zu begeistern, geschweige denn dieses auch finanziert zu bekommen, zeigt sich bei Sellaband, der größten Funding-Plattform für Bands: Seit 2006 hat nur ein Bruchteil der vorgestellten Projekte das angestrebte Ziel, z.B. eine CD-Produktion, realisieren können.
Mit startnext gibt es seit einigen Monaten ein spezielles Angebot für Künstler und Kreative, das sich durch einige Besonderheiten auszeichnet, z.B. den “Crowdfond: Erfolgreiche Projekte unterstützen wiederum neue Projekte, 5% der erfolgreichen Fundings werden in einem Fonds gesammelt und an spannende und neue Projekte in Form von Aktionen ausgeschüttet. Transaktionskosten fallen bei startnext nicht an.
Das Kammermusikfestival 3B in Wuppertal wirbt beispielsweise um einen moderaten Betrag von €3000 zur Finanzierung von Unterkünften und Reisekosten für seine Musiker. Andere Gelder kommen vom Landschaftsverband Rheinland, der Stadt Wuppertal sowie privaten Sponsoren. Man sieht also – die Mischung macht´s. Allein auf Crowdfunding zu setzen, ist und bleibt ein riskantes Unterfangen, zur Teilfinanzierung von Projekten ist dieses Modell möglicherweise gut geeignet. Wir werden die Entwicklung mit großem Interesse verfolgen.
Am erfolgreichsten werden vermutlich diejenigen sein, die aktiv und möglichst auf verschiedenen Kanälen mit ihren Unterstützern kommunizieren – tue gutes und rede darüber! Das sagen auch die Gründer von startnext in einem lesenswerten Interview.
Interessante Beiträge zum Thema Crowdfunding finden sich auch im Kulturmanagement-Blog von Christian Henner-Fehr.

Blogs aus Berlin im Wikio-Ranking November 2011 | world wide Brandenburg // 19.11.2011 um 01:09 Uhr
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