Das folgende Video wird vielen Social Media Interessierten schon bekannt sein – ich bin neulich im Verlagsstarter-Blog darüber gestolpert:
What? How? Why? – Diese Fragen, vor allem die letzte, sollte sich jedes Unternehmen in Hinblick auf seine Produkte stellen. Warum also nicht auch in Hinblick auf die Frage “Wir bloggen und twittern jetzt! Aber warum eigentlich?” Weil alle es tun? Weil Social Media heutzutage halt dazugehört?
Das wären mit Sicherheit die falschen Antworten. Wenn Apples Erfolg damit zu erklären ist, dass Steve Jobs eine klare Antwort auf die “Why”-Frage hat, dann ist der Einsatz von Facebook, Blogs und Twitter auch nur dann von Erfolg gekrönt, wenn mehr dahinter stecket, als einfach mal mitzumachen. Wie die Antwort auf das “warum” ausfällt, muss jeder für sich entscheiden. Ob ein klares Ziel, eine Vision hinter einer Social Media Präsenz steckt, lässt sich meist deutlich erkennen.
Unsere Antwort als Kulturportal lautet:
Neue Kommunikationsebenen mit den bestehenden Usern und Kunden erschließen + Aufbau von und Austausch mit neuen Kontakten aus der “Kultur2.0″-Szene = Horizont- und Kompetenzerweiterung.
Welches ist Ihre Motivation?

Ich sehe neben den externen Kommunikationszielen vor allem den Gewinn, wenn es um interne Prozesse und Strukturen geht. Statt seine Bookmarks im eigenen Browser zu verstecken, kann man sie mit den Kollegen teilen, man kann Projekte mit einem Blog dokumentieren und man kann Anleitungen in ein Wiki stellen, wo sie jederzeit aktualisiert und von allen eingesehen werden können.
Stimmt, Social Media sollte keineswegs nur als Marketing-Instrument gesehen werden, sondern auch für interne Prozesse genutzt werden. Das ermöglicht den Mitarbeitern auch, Erfahrungen mit den entsprechenden Tools zu sammeln. Wenn sich aber eine Marketingabteilung des Web 2.0 bedient, sollte die Phase des Experimentierens schon abgeschlossen sein. Öffentliches “Learning by Doing” ist für Privatnutzer absolut legitim (das haben wir ja auch so gemacht), für ein Unternehmen oder eine Kultureinrichtung hingegen wenig imagefördernd.