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Wie verkaufen wir Kundennutzen? Beitrag zur Blogparade des PR-Doktors

04. November 2009 von Johannes Baumann · 1 Kommentar · Kultur im Netz

Wer oder was ist eigentlich VioWorld? Dieses Blog haben wir zwar als eigenständiges Medium konzipiert, es ist aber gleichzeitig Teil des gleichnamigen Kulturportals (einige Leser kennen es vielleicht noch gar nicht). Das VioWorld-Blog verkauft zwar nichts, nicht einmal Werbebanner :-) , einen Kundennutzen hat es aber dennoch. Hier also unser Beitrag zur PR-Doktor-Blogparade:

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Als klassisches Web 1.0 Portal, das hervorragend läuft, aber auch etwas in die Jahre gekommen ist, war es uns wichtig, mit dem Blog eine redaktionelle Ebene hinzuzufügen, die auch für unsere Stellenmarkt-Kunden – Orchester, Theater und sonstige Kultureinrichtungen – interessant ist. Wer uns regelmäßig liest weiß, dass wir keine Hofberichterstattung machen, damit würde man sich sein Blog auch in kürzester Zeit kaputt machen. Aber natürlich gibt es immer wieder Themen aus dem Kulturbereich, die für den Blogleser spannend sind und gleichzeitig einen Werbenutzen für den einen oder anderen Kunden bedeuten (siehe Orchesterzentrum NRW). Wenn sich dies noch mit einer Bannerkampagne verbinden lässt, sind alle Beteiligten glücklich.

twitterTwitter wiederum nutzen wir – neben der direkten Kommunikation mit den einschlägigen Kultur- und PR-Bloggern – als Multiplikator für dieses Blog. Auf diesem Wege haben wir viele Anregungen für Blogposts (z.B. “Exotic Instruments #4″) erhalten, für unsere erste Blogparade geworben und Dank zahlreicher Re-Tweets das VioWorld-Blog innerhalb weniger Monate etablieren können. Last but not least twittern wir immer wieder interessante Stellenausschreibungen, womit wir wieder beim Kundennutzen wären.

PR-Doktor(in) Kerstin Hoffmann hat einige konkrete Fragen formuliert, auf die ich hier noch eingehen möchte:

Welchen Kundennutzen verkaufen Sie?
Einen speziellen, gut etablierten Stellenmarkt für eine sonst eher unterrepräsentierte Branche (Musik/ Kultur). Darüber hinaus kostenlose Präsentationsmöglichkeiten (Portrait, Gewinnspiel, etc.)

Warum kommen Ihre Kunden zu Ihnen?
Weil wir den einzigen umfassenden Kulturstellenmarkt im Internet anbieten.

Mit welchen Argumenten verkaufen Sie?

Große Reichweite (2 Mio. Besucher im Monat), keine Gebühr für den Jobsuchenden, redaktioneller Zusatznutzen via Blog und Twitter.

Wie sachlich müssen Sie bleiben und wie werblich können Sie werden?
Da wir selber aus der Klassikbranche kommen, kommunizieren wir auf sehr persönlicher Ebene mit den Kunden. Man spricht “dieselbe Sprache”.

Wo sind die Unterschiede zwischen B2B und B2C?
B2B ist die wirtschasftliche Basis, da die Kunden (User) unser Angebot kostenlos nutzen. Der daraus resultierende hohe Traffik ist wiederum interessant für Werbekunden wie Universal, Bechstein, etc.

Wo bieten Sie Kundennutzen ganz unabhängig von Produkten (z.B. Zuhören-Können, angenehmes Umfeld, sympathische Berater, …)?
Wie bereits erwähnt, spielt sich die Kunden-Kommunikation auf sehr persönlicher Ebene ab. Die Geschäftsverhältnisse sind über Jahre gewachsen, man kennt seine Ansprechpartner und plaudert auch gerne mal ein paar Minuten. Diese Art der “Kundepflege” ist für uns enorm wichtig.

Besonders spannened finde ich, dass viele unserer langjährigen Kunden durch uns das Internet überhaupt erst entdeckt haben und jetzt gemeinsam mit uns das Web 2.0 kennenlernen, z.B. die Duisburger Philharmoniker, die ja als erste gezeigt haben, wie man Social Media effizient für sich nutzen kann. Die gelungene stART-Konferenz im September hat hoffentlich bei vielen weiteren eine Initialzündung bewirkt. Auf dem Deutschen Orchestertag wurde ich immer wieder auf unsere Blog- und Twitter-Erfahrungen angesprochen.

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Ein Kommentar bis jetzt↓

  • Karin Janner

    Oh, ich sehe uns gerade verlinkt :-)
    Vielen Dank für die Verlinkung der stARTconference!

    Ich schmökere mich gerade durch Kerstins Blogparade, und jetzt schreibe ich einen Beitrag dazu –> über den Kundennutzen der stARTconference…

    Gruß!!
    Karin

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