Theodor W. Adorno ist nicht nur einer der bedeutendsten deutschen Philosophen der Nachkriegszeit, sondern er war auch ein echter Musikkenner und-wissenschaftler, der versuchte, dem Wesen der “Ernsten Musik” – für ihn die einzig wahre Form – auf die Spur zu kommen. Neben zahlreichen Essays über die großen Komponisten von Bach bis Schönberg möchten wir besonders das Büchlein über seinen Freund Alban Berg “Der Meister des kleinsten Übergangs” empfehlen.
Seine analytische Herangehensweise führte jedoch auch zu einem wahren Chauvinismus gegenüber der sog. Unterhaltungsmusik, der ihm nicht nur Sympathien einbrachte – nicht einmal den Jazz ließ er als ernst zu nehmende Kunstform gelten. Immerhin vermochte er seine Kritik in gewohnter Weise brilliant zu begründen:

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