Im Zuge der zunehmenden Bedeutung des Social Web wird immer mehr etablierten Kultureinrichtungen klar, dass sie jetzt nicht nur anders auf ihr Publikum zugehen KÖNNEN, sondern auch MÜSSEN. Noch vor kurzer Zeit wäre es höchst unüblich gewesen, dass ein Orchester einen intensiven Dialog mit seinem Publikum anstrebt (siehe Duisburger Philharmoniker), oder dass ein Museum seine Besucher fragt, was sie dort in Zukunft sehen möchten. Das beginnt sich allmählich zu ändern.
Die US-Amerikanische Smithsonian Institution, eine der größten Kultur- und Bildungseinrichtungen weltweit, fragt derzeit ihr Publikum via YouTube, wie es sich die Entwicklung der Einrichtung in den nächsten Jahren vorstellt. Wer sich äußern möchte, posted einfach ein kleines Video unter dem entsprechenden Stichwort.
Hinweise auf ähnliche Beispiele sind übrigens herzlich willkommen!

So positiv der Ansatz ist, seine Kunden zu fragen, so hoch ist aber auch die Hürde, wenn man per Video antworten soll.
Ich persönlich würde das auch so sehen, aber die “Web-Natives” haben da wahrscheinlich weniger Hemmungen. Wahrscheinlich stellt es für viele Jugendliche eine größere Hürde dar, sich schriftlich zu artikulieren…
Ein sehr interessanter Artikel. Sollten Sie noch weitere Informationen haben – wurde ich mich freuen