Wenn es jemanden gibt, der das Phänomen Web 2.0 anschaulich und allgemeinverständlich beschreibt, dann ist das Clay Shirky. Der US-amerikanische Autor, Dozent und Medien-Soziologe betont vor allem den gruppendynamischen Aspekt des Internet, der dieses Medium von allen anderen unterscheidet. In “Here Comes Everybody: The Power of Organizing without Organisations” beschreibt er den gesellschaftlichen Wandel, der mit Facebook, YouTube, Twitter & Co. einhergeht. Interessant ist dabei folgende Beobachtung: “New tools don´t get socially interesting, until they get technologically boring.” Soweit die gute Nachricht für technophobe Netzbewohner. In wieweit “Group-Formation” im Netz auch zu konkreter “Group-Action” in der realen Welt führen kann, muss sich noch zeigen. Eine ausführliche Zusammenfassung seines Buches gibt Shirky in folgendemVideo:
Buch-Tipp: Here Comes Everybody
24. Juni 2009 von Hagen Kohn · Keine Kommentare · Kultur und Medien
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