Jobsuche mit Facebook und Myspace? Das hört sich auf den ersten Blick nicht unbedingt plausibel an. Auf den zweiten Blick siehts schon wieder anders aus. Doch vorab: Was sind Facebook und Myspace eigentlich?
Facebook ist ein soziales Netzwerk, das 2004 von Harvard Studenten gegründet wurde und weltweit über 200 Millionen Nutzer (Stand April 2009, Quelle) hat. In Deutschland wächst die Community momentan rasant.
Das soziale Netzwerk Myspace gibt es schon ein bisschen länger, seit 2003. “A Place for Friends”, so der Slogan, ist auf private Nutzung ausgerichtet, verliert momentan aber an Boden gegenüber Facebook.
Auf beiden Portalen kann man sich Profile einrichten und soviel über sich verraten, wie man möchte. Auch Musik hochladen, Netzwerke aufbauen, Fotos einbinden und vieles mehr sind mögliche Anwendungen.
Aber was bringen diese eher privaten Netzwerke für die Karriere?
Netzwerk, Netzwerk, Netzwerk
Sowohl bei Facebook als auch bei Myspace geht es nicht um die aktive Jobsuche im Netz. Es geht um Netzwerke und Kontaktpflege.
Je nach Geschmack kann man sich dabei entscheiden, ob man seine Kontakte nur nach persönlicher Bekanntschaft oder auch nach gleicher Interessenslage organisiert. Ob man also Fremden Zugang zum eigenen Netzwerk verschafft, oder seine Kontakte rein privat hält.
Bei beiden Plattformen muss man sich ein eigenes Profil anlegen, um Zugang zu anderen Nutzern zu bekommen, meistens muss man sich auch mit anderen anfreunden, um alle Profilinformationen einsehen zu können.
Für Musiker
Als Musiker, Autor, Kulturagent, … kann man beide natürlich auch als Werbeplattform nutzen. Myspace ist mit seinen Bandpages, die das Hochladen eigener Stücke erlauben, geradezu prädestiniert für die Nutzung durch Musiker. Allerdings reden wir hier nicht unbedingt vom Klassiksektor.
Und auch bei Facebook gibt es die Möglichkeit über Gruppen und Fanpages, Communitys aufzubauen, die man dann mit Neuigkeiten rund um Veröffentlichungen und Releases versorgen kann. Außerdem schafft man so auch noch eine Austauschplattform für Fans untereinander aber auch für Musiker und Fans, beispielsweise.
Der gute Ruf
Auch für diese Plattformen gilt: es gibt Nutzungsregeln, an die man sich unbedingt halten sollte. Dazu gibt es ein witziges Video von Yourtango:
Fazit
Für welches Netzwerk man sich auch entscheidet: wichtig ist, zuerst den Ton zu erforschen, der dort herrscht. Am einfachsten: wie machens die anderen?
Myspace ist in Deutschland noch bekannter, dafür sind die Nutzer jünger als die circa zwei Millionen deutsche Facebook-User. Die am stärksten wachsende Facebook Anhängerschaft sind die ab 35jährigen.
Weiterführende Links:
Personalberaterblog: Personalsuche mit Facebook.
Zahlen: wer nutzt was.
Social Networks in Deutschland: Förderland Artikel.
(Marketing-) Studie über Social Networks mit Vergleich von Myspace und Facebook.

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