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Netzwerke und Jobsuche im Internet

27. April 2009 von Hagen Kohn · Keine Kommentare · Job/ Ausbildung

Berufseinsteiger haben einen schwereren Stand – denn sie haben noch kein allzu großes professionelles Netzwerk.” Das ist die schlechte Nachricht vorneweg, denn die Fortsetzung des Zitats verheißt Änderungsmöglichkeiten: “Einsteiger haben wenig Chancen, wenn sie nicht sofort anfangen, ein Netzwerk aufzubauen’.” (Zitat: Manager-Magazin)

Und damit ist die gute Nachricht auch klar: das Internet ist ein wunderbares Networking-Tool und kann sehr hilfreich bei der Jobsuche sein.

“Networking” ist, wenn man so will, die Web 2.0 Variante von Beziehungen aufbauen/haben/pflegen, also dem berühmten Vitamin B. Netzwerken bedeutet, Kontakte herzustellen, privat, beruflich, die Trennlinien verschwimmen hier teilweise. Dass das Internet dafür prädestiniert ist, hat mit einer veränderten Wahrnehmung und Verwendung des Mediums zu tun, die als Web 2.0 umschrieben wird.

Was heißt Web 2.0?

Tim O’ Reillys Web 2.0 Begriffsprägung lässt sich vielleicht ganz gut als “Mitmach-Web” umschreiben, wie das das Start 09 Team auf seiner Seite macht. Das Internet dient als Plattform, um mitzumachen, sich auszutauschen und sich einzubringen. Eine der berühmtesten Erfolgsgeschichten ist sicherlich Wikipedia – viele tragen mit ihrem Wissen dazu bei, dass die Online-Enzyklopädie immer umfangreicher und besser wird.

Jobsuche im Internet

Gerade im Kulturbereich entsteht schnell das Gefühl, viele interessante Stellen blieben unveröffentlicht, würden unter der Hand weitervermittelt. Das sogenannte Vitamin B schlägt also zu, jemand kennt jemanden, der … usw. Deswegen sollte man auch eine mehrgleisige Strategie fahren, um bei der Jobsuche im Netz zu reüssieren. Beim traditionellen Vorgehen erlebt man im Kulturbereich allerdings oft eine Enttäuschung. Die großen Online-Stellenbörsen haben oft keine Kategorie Kultur oder sie ist nahezu unauffindbar und selbst wenn sind tatsächlich so gut wie keine Jobs ausgeschrieben. Erst der Blick in die Nischenmärkte zeigt, dass es sehr wohl Angebote gibt: Vioworld veröffentlicht Orchester- und Chorstellen, Theaterjobs und Kulturmanagement, Hochschulenstellen und einen eigenen Praktikumsmarkt. Für Jobsuchende ist das Angebot kostenlos. Bei Theaterjobs.de und Kulturmanagement.net erhält man für eine Gebühr Zugriff auf Stellenanzeigen im Theater- bzw. Kulturmanagementbereich. Doch was kann man sonst noch tun?

Social Communities

Alternativ zur Stellensuche sollte man Online-Communities nutzen. Diese Netzwerke wie Xing, LinkedIn oder aber auch Facebook und Myspace bieten Präsentationsplattformen des persönlichen Profils und je nach Ausrichtung sogar die Möglichkeit, Lebenslauf und konkretes Stellengesuch einzugeben.

Serienstart

Im Folgenden wollen wir eine kleine Mini-Serie starten, in der wir unsere Erfahrungen mit einigen Netzwerken schildern und Linktipps zum Weiterlesen veröffentlichen. Heute nachmittag gehts los mit einem Post zum Thema Xing, dem bekanntesten deutschen Berufsnetworking-Portal, nächste Woche dann Facebook versus Myspace im Musiksektor.

Wer sich jetzt noch fragt, was es mit dem Netzwerken eigentlich auf sich hat, dem sei ein kleiner Test vom Manager-Magazin empfohlen. Die Antworten sind zwar ziemlich offensichtlich, zeigen aber Situationen zum Kontakte knüpfen auf, an die man sonst vielleicht nicht gedacht hätte. Hier gehts zum Test.

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