Das Studium steht kurz vor dem Abschluss, die Magister-/Master-/Diplomarbeit ist angemeldet und die finalen Prüfungen rücken auch immer näher – glücklich, wer sich jetzt voll und ganz aufs Lernen konzentrieren kann und sich keine Sorgen um Lebensunterhalt und Miete machen muss.
Wer darauf angewiesen ist Geld zu verdienen, für den kommt eventuell der Bildungskredit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Betracht. Seit dem 1. April 2009 gelten neue Förderbestimmungen.
Voraussetzungen
Unabhängig von möglicher Bafög-Förderung und vom Einkommen der Eltern oder des Ehepartners steht der Bildungskredit allen Studierenden (und Schülern über 18) offen, die nachweisen können, dass sie sich bereits im fortgeschrittenen Stadium ihres Studiums befinden. Das bezieht sich nicht unbedingt auf die zeitliche Ausdehnung der Studienjahre, sondern meint den Nachweis einer abgelegten Zwischenprüfung. Auch der Beginn eines Aufbaustudiengangs, der ja ein bereits abgeschlossenes Studium voraussetzt, kommt in Frage.
Rückzahlung
Vier Jahre nach Beginn der Auszahlung, muss man mit der Rückzahlung des Kredits an die KfW in monatlichen Raten von 120 EUR beginnen (natürlich sind auch einmalig höhere oder die komplette Rückzahlung möglich). Der Zinssatz beträgt derzeit (April 2009) günstige 2,74%. Er richtet sich nach europäischen Maßstäben (1 Prozentpunkt über dem Euribor® – Euro InterBank Offered Rate) und wird halbjährlich angepasst.
Weitere Informationen
Der Antrag, sowie alle weiteren wichtigen Informationen finden sich auf den Seiten des BundesVerwaltungsAmts. Dort wird auch ein Flyer zum Download bereitgehalten.
Auch bei Banken kann man übrigens spezielle Ausbildungs- und Studienkredite erhalten; mehr Infos finden sich bei der Studenten-Welt.

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